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Eckernförde DRK in Not: Keine Halle für Fahrzeuge
Lokales Eckernförde DRK in Not: Keine Halle für Fahrzeuge
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20:45 15.03.2018
Von Burkhard Kitzelmann
Suchen dringend eine Halle für die drei Fahrzeuge der DRK-Bereitschaft: Matthias Hoffmann (42; l.) und Timo Brockstedt (41). Quelle: Burkhard Kitzelmnn
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Gettorf

Zum Fuhrpark der DRK-Bereitschaft gehören zwei fast 20 Jahre alte Rettungsfahrzeuge und ein VW-Bus. Zehn Jahre lang, bis Mitte 2017, diente eine alte Halle auf dem früheren Gelände von Landmaschinen Schröder an der Ecke Kieler Chaussee/Friedrichsorter Straße in Gettorf als Garage. Da dort ein Investor eine große Wohnanlage plant, musste die Bereitschaft die Halle räumen. Mittlerweile wurde sie, wie die anderen Altimmobilien auch, platt gemacht.

Am Jägersberg ein Ausweichquartier gefunden

Im Gewerbegebiet Jägersberg in Altenholz fanden die Gettorfer DRK-Helfer ein Ausweichquartier. Sie konnten sich dort in die Halle einer früheren Bauunternehmung einmieten. 100 Quadratmeter, beheizbar, Rolltore, Toiletten – „die Rahmenbedingungen waren hervorragend, und mit 450 Euro Miete einschließlich aller Nebenkosten konnten wir das auch finanziell tragen“, sagt Bereitschaftsleiter Matthias Hoffmann (42).

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„Uns war aber von vornherein klar, dass dies nur eine Übergangslösung sein kann“, ergänzt Timo Brockstedt, der zugleich Schatzmeister des DRK-Ortvereins ist. Der Mietvertrag galt zunächst nur für drei Monate, wurde dann aber noch einmal verlängert. Ende dieses Monats aber muss die Bereitschaft die Halle verlassen.

Falls sich kurzfristig keine neue Unterstellmöglichkeit finden sollte, steht als „absolute Notlösung“ (Hoffmann) ein ehemaliger Kuhstall eines Gettorfer Landwirts zur Verfügung. Auf Dauer wäre dies aber keine Alternative, sind sich Brockstedt und Hoffmann einig.

Gesucht wird eine Halle in Gettorf oder näherer Umgebung

Die Bereitschaftsleitung wünscht sich eine Halle oder einen Hallenplatz in Gettorf oder direkter Umgebung in der Größe von mindestens 120 bis 150 Quadratmetern. Die Toreinfahrt darf nicht niedriger als 3,20 Meter sein. „Wichtig ist auch ein Stromanschluss, denn im Rettungsfahrzeug befindet sich ein Wärmefach für Infusionen. Strom wird außerdem zum Aufladen des Defibrillators und für andere medizinische Geräte wie Absaugpumpen benötigt“, so Matthias Hoffmann. Auch eine Toilette wäre wünschenswert.

Vermieter können ihre Angebote per E-Mail an folgende Adresse richten: Bereitschaftsleitung@DRK-Gettorf.de.

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