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Eckernförde U36 zu Norwegen-Reise ausgelaufen
Lokales Eckernförde U36 zu Norwegen-Reise ausgelaufen
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15:35 23.01.2019
Von Christoph Rohde
Das U-Boot "U36" läuft zu einem mehrmonatigen Einsatz in Richtung Norwegen aus. Quelle: Carsten Rehder/dpa
Eckernförde

Zu einem mehrmonatigen Einsatz ist am Mittwoch die Besatzung von „U36“ von ihrem Heimathafen Eckernförde aus in Richtung Norwegen ausgelaufen. „Wir freuen uns darauf, dass wir jetzt für längere Zeit fahren können“, sagte Korvettenkapitän Michael Rudat, unter dessen Kommando das U-Boot steht. Boot und Besatzung werden im Juni zurückerwartet.

Nach Marineangaben wird „U36“ in den kommenden fünf Monaten vom norwegischen Marinestützpunkt Bergen aus am britischen Manöver „Joint Warrior“ teilnehmen. Außerdem findet während des Norwegen-Aufenthalts eine Prüfung für angehende Kommandanten statt. Unter anderem steht ein Torpedoschießen auf dem Programm.

Kooperation im U-Boot-Bereich zwischen Deutschland und Norwegen

Deutschland und Norwegen kooperieren im U-Boot-Bereich. Voraussichtlich in den Jahren 2027 und 2030 soll die deutsche Marine im Rahmen dieser Zusammenarbeit zwei weitere U-Boote erhalten. Beide Länder wollen sechs Boote bei der Kieler Werft ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) bestellen.

Die anderen vier sind für Norwegen. Politisch ist das Milliardenprojekt vereinbart. Haushaltsmittel sind eingeplant, ein Kaufvertrag aber noch nicht unterzeichnet. Das könnte in diesem Jahr erfolgen, heißt es in Marine- und Rüstungskreisen.

Marine schickt ihr modernstes U-Boot nach Norwegen

Als einen „echten Meilenstein in der deutsch-norwegischen Kooperation“ bezeichnet Fregattenkapitän Timo Cordes, Kommandeur des 1. U-Boot-Geschwaders, den Norwegen-Fahrt von „U36“. „Wir schicken unser modernstes Boot und einen extrem erfahrenen Kommandanten“, sagt er.

Vor dem Hintergrund der gemeinsamen Entwicklung des U-Boot-Typs 212 CD (Common Design) soll „U36“ im norwegischen Bergen ein „Boot zum Anfassen“ sein. „Wir wollen es in Aktion zeigen, aber auch im Hafen vorstellen.“

Im internationalen Bereich "zurück im Ring"

Nachdem deutsche U-Boote im vergangenen Jahr nur national in Erscheinung traten, will das Geschwader mit der Norwegen-Reise jetzt ein Zeichen setzen, "dass wir im internationalen Bereich zurück im Ring sind", sagt Cordes. Der aus mehreren Einzelvorhaben bestehende Einsatz sei darüber hinaus ein Beispiel für einen Ressourcen schonenden Umgang. Es gehe keine Zeit für Zwischen-Transits verloren. Ausgangsbasis auch für das britische Manöver bleibt Norwegen.

Das 1. U-Boot-Geschwader in Eckernförde umfasst insgesamt sechs Boote des Typs 212A. Drei sind laut Cordes derzeit einsatzbereit, eines ist in Reserve und zwei befinden sich in der Werft.

Hier sehen Sie das Auslaufen des U-Boots aus Eckernförde.

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