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Eckernförde Mehr Ferienwohnungen in der Altstadt
Lokales Eckernförde Mehr Ferienwohnungen in der Altstadt
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19:01 13.07.2017
Von Christoph Rohde
In der Altstadt entstehen immer mehr Ferienwohnungen. Die Stadt Eckernförde will diese Entwicklung jetzt steuern. Quelle: Christoph Rohde
Eckernförde

Erste Anzeichen dafür flackerten in der Ratsversammlung beim Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan „Nördliche Altstadt“ (zwischen Frau-Klara-Straße, Hafen, Jungfernstieg und Ottestraße) auf. Im neuen B-Plan sind vor allem Mischgebiete ausgewiesen, die neben Wohnen auch Gewerbe ermöglichen. Gewerbe, das sind aber auch Ferienwohnungen. Sie wurden in normalen Wohngebieten bisher stillschweigend geduldet. Ging die Rechtsprechung bislang in die Richtung, ein Sondergebiet „Ferienwohnungen“ zu verlangen, so sollen den Kommunen jetzt neue Steuerungs-Instrumente an die Hand gegeben werden.

Laut Bürgermeister Jörg Sibbel könne die Stadt dann festlegen, wo Ferienwohnungen ganz oder teilweise zulässig sein sollen und wo sie unzulässig wären. „Dazu brauchen wir allerdings ein Konzept, um solche Vorgaben fachlich begründen zu können“, erläuterte der Verwaltungschef. Diese Steuerungsmöglichkeit wird nicht nur für den B-Plan „Nördliche Altstadt“, sondern für die gesamte Eckernförder Altstadt angestrebt. Im nächsten Bauausschuss am 20. September soll das Thema auf die Tagesordnung gesetzt werden.

Grundsätzlich will die Stadt Ferienwohnungen nicht verhindern, aber die Entwicklung beeinflussen. Mit einer „gewissen Sorge“ beobachtet die Verwaltung den Trend, dass bei Abriss und Neubau in den oberen Etagen oft Ferienwohnungen entstehen. „Gleichzeitig wollen wir aber, dass die Altstadt dauerhaft durch feste Bewohner belebt bleibt“, sagt Sibbel. Auch das Thema bezahlbarer Mietwohnraum in der Innenstadt spiele hier eine Rolle.

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