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Eckernförde Jurassic Park in der Stadthalle
Lokales Eckernförde Jurassic Park in der Stadthalle
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07:57 07.10.2019
Von Rainer Krüger
30 Nachbildungen von Dinosauriern waren in der Stadthalle zu sehen. . Der Dilophosaurus beeindruckte durch einen bunten Halskragen.  Quelle: Rainer Krüger
Eckernförde

Schon aus der Ferne tönt Gebrüll aus der Halle. Wer die Treppe hoch steigt, stößt rechts auf einen Stegosaurus. Das Modell des Pflanzenfressers aus der Jurazeit vor 210 bis 145 Millionen Jahren wirkt schon ziemlich lebendig. Denn schließlich kann der mit Rückenplatten bewehrte Dino den Kopf und den mit Stacheln besetzten Schwanz bewegen.

Links hinter dem Eingang stehen bereits Familien Schlange. Die Kinder wollen auf zwei Modellen des Tryrannosaurus Rex reiten. Die Geschwister Alicia (9) und Sam (7) Riese haben es geschafft. Zufrieden thronen sie auf den fünf Meter langen und 3,2 Meter hohen Figuren. „Ich wollte die beiden überraschen. Das ist mir auch gelungen“, sagt ihr lächelnder Vater Tommy Riese (41) aus Langstedt.

Mehr als die große Modelle faszinieren ihn Dinos in Bewegung. Und da schießt der 3,5 Meter lange und zwei Meter hohe T-Rex klar den Vogel ab. Denn bei ihm rühren sich nicht nur einzelne Körperpartien. Vielmehr läuft die fleischfressende Echse im Stundenabstand durch die Besucher.

Im laufenden Tyrannosaurus steckt ein Mensch

Das Geheimnis der Beweglichkeit. Im T-Rex steckt Veranstalter Alexander Braun (28) von der Firma Dino Adventure Expo. Er steuert die Dinofigur. „Über einen Monitor kann ich mich über die T-Rex-Augen orientieren“, sagt er.

Als etwa 1,5-jähriges T-Rex-Jungtier aus der Kreidezeit vor 145 bis 66 Millionen Jahren ist er zur Tuchfühlung insbesondere mit Kindern bereit. Streicheln ist selbstverständlich. Der vierjährige Niklas Brinkmann darf ihn als Mutprobe auch die Hand ins Maul stecken. Opa Gerhard Krowicki hält ihn dafür im Arm. „Wir sind beide Dinofans“, sagt der Großvater aus Eckernförde.

T-Rex auch als Handpuppe

Auch als er wieder als Mensch unterwegs ist, bemüht sich Braun um die Kontaktaufnahme zwischen Besuchern und Tyrannosaurus. Dazu dient ihm die Handpuppe eines Jungtiers. Der Mini-T-Rex ist etwas für die Kleinen. An ihn traut sich aus der dreijährige Ben Lenz aus Jübek ran. Mutter Sanda Lenz macht das Erinnerungsfoto mit dem Smartphone.

„Ein bisschen wie Jurassic Park ist es schon“, resümiert Tommy Riese mit Bezug auf die Kinofilmreihe. Zum Eindruck tragen auch die anderen Dinofiguren neben dem T-Rex bei. Der Flugsaurier Pteranodon kann den Kopf nach vorne strecken. Fleischfresser Dilophosaurus fasziniert durch seinen bunten Halskragen. Als Jäger aus der Kreidezeit sieht der Carnotaurus einfach zum Erschrecken aus.

Mit dem Triceratops gibt es auch einen gehörnter Dino. Und wie in der echten Urzeit ist der Brachiosaurus am größten. In der mobilen Dinoschau ist der Langhalssaurier acht Meter lang und sieben Meter hoch. In der Jurazeit wurden die Kolosse bis 27 Meter lang.

Mit insgesamt rund 500 Besuchern ist Braun am Sonntagabend zufrieden. Auf der Tour steht jetzt der vorerst letzte Termin in Schleswig-Holstein an. Die Schau ist am Sonntag, 13. Oktober, von 10 bis 18 Uhr in der Stadthalle von Neumünster zu sehen.

Klicken Sie hier für weitere Fotos der Dinosaurierschau in der Stadthalle in Eckernförde.

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