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Eckernförde Eine Stadt für Kinder
Lokales Eckernförde Eine Stadt für Kinder
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15:44 13.08.2018
Von Christoph Rohde
Großes Gewusel zur Eröffnung: Auf dem Schulhof der Peter-Ustinov-Schule müssen die Kinder erst erst einmal ihre Aufgaben und Jobs finden. Quelle: Christoph Rohde
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Eckernförde

Diese Zeltstadt ist nicht nur für Kinder, sie wird von Kindern betrieben. Sie übernehmen Verantwortung und treffen Entscheidungen. Hier gibt es ein Postamt, Banken, ein Rathaus, Polizei, Müllabfuhr aber auch ein Tattoo-Studio (mit Klebetattoos!), ein Supermarkt, ein Friseur, Künstlerwerkstätten und vieles mehr. Bei der Arbeitsagentur holen sich die jungen Einwohner jeden Tag einen anderen Job – Spaß mit Lerneffekt ist garantiert. Es gibt sogar eine eigene Währung, den Ecki, der an mindestens drei Stunden pro Tag verdient werden muss. Anschließend lässt sich der Lohn etwa bei der Waffelbäckerei wieder umsetzen.

Viele ehrenamtliche Helfer ermöglichen die Kinderstadt

Simone Staack-Simon vom Lokalen Bündnis für Familie und Wilfried Lüthge von der Verkehrswacht haben die Kinderstadt vor sieben Jahren angeschoben, die sich inzwischen zu einem echten Renner entwickelt hat. Auch Dank zahlreicher „Blauhemden“, rund 80 ehrenamtliche Helfer, die die Mini-Kommune ermöglichen. Froh sind die Organisatoren zudem über Sponsoren, die zum Erfolg beitragen.

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Kinder lernen hier auch soziale Kompetenz

Am Mittwoch soll das neue Stadttor vorgestellt werden und am Freitag endet die Kinderstadt mit einer Abschluss-Aktion. Zwischendurch können Eltern und Interessierte mit einem Besucherausweis vorbeischauen. In Eck-Town-City, sagt Lüthge, „lernen die Kinder nicht nur verschiedene Jobs kennen, sondern erwerben auch soziale Kompetenz.“

Jürgen Griese 13.08.2018
Rainer Krüger 13.08.2018
Christoph Rohde 13.08.2018