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Eckernförde Projekt Bahnhofsareal gerät ins Wanken
Lokales Eckernförde Projekt Bahnhofsareal gerät ins Wanken
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18:32 09.01.2019
Von Christoph Rohde
Ist bislang zweite Wahl: das sogenannte Sky-Kino am Standort Reeperbahn/Sauersgang. Quelle: Architekturbüro Rimpf
Eckernförde

Grund sind Verhandlungen über benötigte private Grundstücke, die bislang nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnten.

Projekt droht aus der Rentabilität zu rutschen

Laut Sibbel läuft den Investoren langsam die Zeit davon. Angesichts jährlicher Baukostensteigerungen droht das 60-Millionen-Projekt aus der Rentabilität zu rutschen. Das heißt: Es wäre dann nicht mehr möglich, gestiegene Baupreise auf die Mieten für Wohnraum, Kino und den Verbrauchermarkt, für den sich die Rewe interessiert, umzulegen. Unter diesen Umständen wäre das Vorhaben Bahnhofsareal geplatzt, für das öffentlich bislang kein Entwurf präsentiert worden war. Noch allerdings ist die Entscheidung offen.

Coop hält Standort Sky-Reeperbahn weiter für attraktiv

Auch ein dritter Standort ist noch im Gespräch. Die Coop als Eigentümerin der Immobilie Sky-Markt/Reeperbahn hatte schon 2016 eine Variante Neubau des Marktes mit aufgestocktem Kino ins Spiel gebracht. Dierk Berner von der Immobilien-Sparte der Coop hält den Standort Reeperbahn nach wie vor für zentral und attraktiv.

Verunsicherung, wohin Eckernförde sich entwickelt

Da aber die Standorte Bahnhofsareal und zuletzt wieder Skaterpark in den Fokus rückten, gibt es laut Berner eine „ziemliche Verunsicherung, in welche Richtung Eckernförde sich entwickelt“. Solange ihr langfristiger Mieter Rewe in Verhandlungen über einen Verbrauchermarkt im Bahnhofsareal stehe, könne die Coop mit dem Unternehmen nicht weiter über den Standort Sky Reeperbahn/Sauersgang sprechen. „Als Vermieter sind uns da zurzeit die Hände gebunden, wir können nur gemeinsam agieren.“

Rewe ist an "besseren Objektbedingungen" interessiert

Die Supermärkte Nord hat nach eigenen Angaben großes Interesse, in Eckernförde einen neuen Rewe-Markt mit besseren Objektbedingungen, unter anderem einer guten Parkplatzsituation, zu bauen. „Unabhängig vom Standort“, so Pressesprecherin Sabine Teichert. Ein Zukunftsszenario für den Standort Reeperbahn/Sauersgang gebe es aufgrund der noch ungewissen Realisierung eines Alternativ-Standorts derzeit nicht. Sollte sich das Projekt am Bahnhof nicht verwirklichen lassen, wäre laut Teichert ein Neubau am Sauersgang „durchaus eine Option für uns“. 

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