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Eckernförde "Das Konzept ist aufgegangen"
Lokales Eckernförde "Das Konzept ist aufgegangen"
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16:39 23.12.2019
Von Christoph Rohde
Besonders zum Auftakt und am vierten Advents-Wochenende war der Eckernförder Weihnachtsmarkt gut besucht. Die neue Lichtdekoration mit den Sternen in den Bäumen kam bei den Gästen an. Quelle: Christoph Rohde
Eckernförde

Fünf waren es bei der Premiere im Vorjahr, jetzt hatten sich 15 kleine Baumeister am Lebkuchenhaus-Wettbewerb beteiligt. Da gab es Hexenhäuschen, Bauernhöfe und sogar ein Fußballstadion. Mit ihrer Borbyer Kirche belegten Lenya (12) und Yella (9) Eis zusammen mit Silja Fischer (12) Platz eins. Drei Tage lang hatten die Kinder gebastelt und fünf Kilogramm Teig verarbeitet.

Den zweiten Platz erzielte das Hexenhäuschen von Frida Heimann (10) aus Rieseby und den dritten Rang die Kita St. Nicolai mit ihrer St.-Nicolai-Kirche. Mehr als 450 Stimmzettel waren abgegeben worden. Einen Preis gab es für jedes der süßen Bauwerke.

Zahl der Gäste hat sich positiv entwickelt

Stimmungsvollere Beleuchtung und ein neuer Burghof kennzeichneten in diesem Jahr den Eckernförder Weihnachtsmarkt, der – für manchen noch erklärungs- und gewöhnungsbedürftig – nun Ykaerne-Markt heißt. Der Name erinnert an eine alte Eckernförder Burg. „Es bleibt aber ein Weihnachtsmarkt“, betont Bente.

Nach seiner Einschätzung ist vor allem die Beleuchtung bei den Besuchern gut angekommen. Auch die Zahl der Gäste habe sich positiv entwickelt. „Wir haben viele ermunternde Stimmen vernommen“, sagt Bente. „Viele merken, dass etwas passiert ist und etwas Neues kommt.“

Neue Hütten für Kunsthandwerker geplant

Der Ykaerne-Markt soll sich in den nächsten Jahren in Kooperation mit den Gastronomen weiterentwickeln. So sind neue Kunsthandwerker-Hütten geplant, ein „Hafenviertel“ mit Punsch-Steg und auch hinter dem historischen Kinderkarussell soll mehr passieren.

„Wir möchten das Kinderprogramm ausbauen mit einer Kinderaktionsfläche und mit einem Märchenwald“, blickt Frank Parge, einer der langjährigen Aussteller, in die Zukunft. Auch mit dem Lichtkonzept sei man noch nicht am Ende. „Wir sind da auf einem guten Weg.“

Aussteller sind mit Umsätzten zufrieden

Doch spiegelt sich das neue Marktkonzept auch in den Umsätzen? „Wir sind unterm Strich zufrieden“, bilanziert Parge. Während der Auftakt und der vierte Adventssonntag sehr gut besucht waren, brachen die 2. und 3. Adventssonntage ein – aufgrund des regnerischen Wetters. „Das war an den beiden Wochenenden nicht auf unserer Seite.“

Da hatte Martin Gronwald mit seiner wetterfesten Almhütte gut Lachen. „Wir hatten noch nie so viel positive Resonanz wie in diesem Jahr“, resümiert der Gastronom. Die Hütte sei jeden Abend voll gewesen.

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