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Eckernförde Sprottenschule bekommt eine neue Mitte
Lokales Eckernförde Sprottenschule bekommt eine neue Mitte
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19:19 01.11.2019
Von Christoph Rohde
Noch bis zum nächsten Sommer bestimmen Bagger und Bauhandwerker das Bild im Innenhof der Eckernförder Sprottenschule. Im August 2020 soll das neue pädagogische Zentrum mit großer Bühne und Bestuhlung für bis zu 300 Personen eingeweiht werden. Quelle: Christoph Rohde
Eckernförde

Pädagogisches Zentrum – das klingt noch etwas sperrig. „Wir suchen einen anderen Namen dafür“, sagt Schulleiterin Heinke Marquardt. Doch wichtiger ist, dass es hier jetzt baulich vorangeht. In den Sommerferien lief die Entkernung des Innenhofes. Betonplatten wurden aufgenommen, alte Laubengänge abgerissen, Rohre und Leitungen verlegt. Dabei kam sogar ein alter Brunnenschacht zum Vorschein. Vor dem Bau der 52 Jahre alten Schule soll es auf dem Gelände Wiesen und Nachkriegsbaracken gegeben haben.

524 Quadratmeter umfasst das neue Gebäude im Innenhof

Noch müssen die Schüler aufgrund der Baustelle Umwege in Kauf nehmen, um in ihre Klassenräume zu gelangen. Doch der Bau macht Fortschritte. Die Sohle ist jetzt geschüttet, auf der das neue pädagogische Zentrum errichtet wird. 524 Quadratmeter wird das Gebäude im Innenhof umfassen, das sich über verglaste Gänge mit den angrenzenden Bereichen verbindet.

Der große Raum lässt sich flexibel unterteilen

Kernstück ist eine 54 Quadratmeter große Bühne mit Licht- und Tonanlage sowie Beamer. Eine Bestuhlung für bis zu 300 Besucher ist vorgesehen. Nicht nur bei Schulaufführungen, auch im Alltag lässt sich das Zentrum vielseitig nutzen. „Wir können den großen Raum mit kleinen mobilen Stellwänden unterteilen etwa für Lesegruppen oder für Beschäftigungen in einer Regenpause“, erläutert Marquardt.

Zwei Millionen Euro investiert die Stadt in das Zentrum

Nach dem Zusammenschluss von Gorch-Fock-Schule und Albert-Schweizer-Schule flossen und fließen insgesamt 3,4 Millionen Euro für den grundschulgerechten Ausbau der 2017 gegründeten neuen Sprottenschule am Standort Wulfsteert. Rund zwei Millionen Euro davon steckt die Stadt in das pädagogische Zentrum. Dessen Bau ist vorübergehend auch mit Belastungen durch die Arbeiten verbunden, so ist der Schulhof aufgrund der Baustelle nur eingeschränkt nutzbar. „Aber wir freuen uns auf das neue Zentrum“, sagt die Schulleiterin.

Überörtliche Förderangebote an der Sprottenschule

Die Sprottenschule, das sind insgesamt rund 330 Grundschüler, die hier von 22 Lehrkräften unterrichtet werden. Inklusive betreuendes Fachpersonal beläuft sich das Kollegium auf 32 Mitglieder. Neben dem regulären Grundschulunterricht umfasst die Sprottenschule spezielle Förderangebote, zentral auch für alle Grundschulen im Umkreis. Da ist das DaZ-Zentrum (Deutsch als Zweitsprache), in dem Schüler mit geringen Deutschkenntnisse verstärkten Sprachunterricht erhalten.

Und da ist eine temporäre Maßnahme für Kinder, die nicht beschulbar sind. Eine zweite Maßnahme dieser Art hat die Pestalozzischule aufgemacht. „Der Bedarf steigt“, sagt Marquardt. Sind die Schüler wieder fit genug, kehren sie an ihre Ursprungsschule zurück. Die Sprottenschule ist ferner Standort für eine Sprachheilklasse der Sternschule. 

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