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Eckernförde Eckernförde träumt von der Eisbahn
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18:06 20.12.2016
Von Uwe Rutzen
Das Eisvergnügen könnte schon nächstes Jahr in Eckernförde wahr werden. Quelle: Frank Peter
Eckernförde

Denn es gibt Überlegungen, in der Adventszeit eine große Eislaufbahn auf dem Vorplatz des Baltic Sea International Campus (BSIC) in der Kieler Straße aufbauen zu lassen und den Weihnachtsmarkt in direkter Nachbarschaft anzusiedeln. Eckernfördes Touristikchef Stefan Borgmann hält die Idee für „wirklich charmant“ und möchte sie weiterverfolgen.

 Eine professionelle Eisbahn, auf der Groß und Klein auf schmalen Kufen ihre Pirouetten drehen können, wäre die Grundlage des Ganzen. „Ich wollte die Bahn eigentlich schon in diesem Jahr haben“, sagt Peter Jochimsen, zusammen mit Wei Qian Eigentümer des BSIC-Gebäudes, das viele immer noch als „Alte Bauschule“ kennen. Der Vorplatz des Areals, der früher als Parkplatz genutzt wurde, war in den zurückliegenden Jahren schon wiederholt Schauplatz für Veranstaltungen, bislang allerdings nur während der Sommermonate, wenn dort musiziert und getanzt wurde. Nach Jochimsens Angaben hätte der Platz die richtige Größe, sei zentral gelegen, und in direkter Nachbarschaft würden sich mehrere gastronomische Betriebe befinden, die bei Bedarf heiße Getränke und eine kräftigende Stärkung anbieten könnten. Er selbst sei auch bereit, die Kosten für die Aufstellung der Bahn zu übernehmen.

 Dass es in diesem Jahr mit der Umsetzung der Idee noch nicht geklappt hat, liegt am Touristikchef. Der hatte darum gebeten, noch etwas zu warten. „Wir hätten dem Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz damit erhebliche Konkurrenz gemacht“, erklärt Borgmann. Daher habe man die Umsetzung zurückgestellt, um aus der noch jungen Idee letztlich ein richtiges Konzept entwickeln zu können. Denn noch fehlt ein passendes Gelände für die Buden und das Karussell des Weihnachtsmarktes im direkten Umfeld des BSIC-Vorplatzes. Den ehemaligen Schulhof der Willers-Jessen-Schule hält er für durchaus geeignet – allerdings nicht in der bestehenden Form. Die Betonbarrieren zur Straße seien hinderlich. Sie müssten zunächst beseitigt werden. Auch der in der Nähe befindliche Vorplatz der Stadthalle könnte bei Bedarf mit in das Weihnachtsmarktgeschehen einbezogen werden. Und ein paar Buden auf dem Kirchplatz beziehungsweise in der Kieler Straße seien ebenfalls denkbar.

 Obgleich der Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz, „klein, aber fein“ sei, wie der Touristikchef sagt, mache man sich schon seit einiger Zeit Gedanken über einen neuen Standort und eine Steigerung der Attraktivität in der Vorweihnachtszeit für die gesamte Innenstadt. Dabei sieht Borgmann allerdings auch die Geschäftsleute in der Pflicht. Kleine Stände mit Punsch, Waffen oder anderen Leckereien seien durchaus erwünscht und würden eine Bereicherung darstellen. Zudem würde er sich wünschen, dass alle Weihnachtsbäume, die vom Wirtschaftskreis und der Touristik in der Adventszeit zur Verfügung gestellt werden, liebevoll geschmückt werden. Die Bäume in der St.-Nicolai-Straße seien ein positives Beispiel.

„Wir haben jetzt einen Drei-Sterne-Imbiss mit Panoramablick und einen Dorfladen dazu“, sagte Inge Tümmler (78) begeistert. Ihr Lob gilt dem am Montag eröffneten Markttreff in Sehestedt. Bereits in den ersten zwei Stunden sahen sich gut 200 Besucher das 2,5-Millionen-Euro-Projekt an.

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