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Eckernförde Wachstumsziele erreicht
Lokales Eckernförde Wachstumsziele erreicht
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15:43 08.01.2019
Von Rainer Krüger
Frank Nissen (links) und Sönke Saß von der Eckernförder Bank blicken auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2018 zurück.  Quelle: Rainer Krüger
Eckernförde

Für die Vorstände Frank Nissen und Sönke Saß lief das gerade abgeschlossene Geschäftsjahr noch aus anderen Gründen „zufriedenstellend“.
Um 18 Millionen Euro stieg die Bilanzsumme im Vergleich zu 2017 auf 402 Millionen Euro. „Wachstum über unsere Erwartungen hinaus gab es im Kreditbereich“, verrät Saß. Bei den Forderungen gegenüber Kunden legte die Volks-Raiffeisenbank um 7,5 Millionen Euro auf 282,7 Millionen Euro zu. Der Wert der Einlagen bei der Bank stieg so um 20,9 Millionen auf 331,9 Millionen Euro. „Das Jahresergebnis wird die Bank zur weiteren Eigenkapitalstärkung nutzen und somit zur Verbesserung der Zukunftsfähigkeit“, verkünden beide Vorstände.

„Die Ertragslage ist gut. Die Kosten haben wir weiter im Blick“, sagt Saß. Die Digitalisierung soll voran gebracht werden. Doch will die Bank auch in Zeiten von Niedrigzins und Kostendruck weiter in der Fläche präsent bleiben. Neben der Zentrale in Eckernförde hat die Bank Filialen in Dänischenhagen, Gettorf, Kappeln, Kiel-Pries, Kiel-Suchsdorf und Rieseby. Laut Saß sei derzeit keine Schließung geplant. Auch Entlassungen unter den 95 Beschäftigten soll es nicht geben.
„Unsere Stärke ist: Wir sind in einem Geschäftsgebiet, das wir kennen, nah am Kunden“, sagt Saß. Seine Aussicht auf die nahe Zukunft: „Die fetten Jahre sind vorbei. Unserer Ziel ist es, uns auf diesem Niveau zu halten.“

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