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Eckernförde Noch kein grünes Licht für mehr Personal
Lokales Eckernförde Noch kein grünes Licht für mehr Personal
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13:00 16.03.2019
Von Tilmann Post
Einen unkomplizierten Beschluss zur Anhebung der Mitarbeiterzahl im Jugenzentrum an der Reeperbahn, wie es sich die Fraktion Die Linke vorgestellt hatte, gab es zuletzt nicht. Quelle: Tilmann Post
Eckernförde

In ihrem Antrag an den Ausschuss für Jugend, Kultur, Bildung und Sport hatte Die Linke bemängelt, dass der Stellenschlüssel nicht mehr für die Aufgaben in der Jugendeinrichtung an der Reeperbahn ausreiche. Der SSW, mit der den Antrag ursprünglich miteinreichte, war in der Zwischenzeit abgesprungen.

Der SSW schloss sich der Mehrheit der anderen Parteien an, die der SPD folgten und beschlossen, zunächst den Bedarf zu prüfen. Zum Beispiel ist nicht bekannt, wie viele Jugendliche die städtische Einrichtung regelmäßig besuchen. Alle waren sich jedoch einig, dass das "Haus" durchaus mehr Personal brauche. Im Sommer soll darüber entschieden werden.

"Nicht monatelang herumeiern"

Zuvor hatte die Gleichstellungbeauftragte Katrin Christine Blum den Politikern ins Gewissen geredet: "Sie könnten jetzt Handlungsfähigkeit beweisen", rief sie der Runde zu. "Wir brauchen dort dringend drei Vollzeitkräfte. Um diese Entscheidung zu treffen, müssen Sie nicht monatelang herumeiern", sagte Blum, die zum 30. April ihr Amt abgibt. So sei es möglich, gleich zu reagieren, ohne womöglich schließen zu müssen.

Durch den Aufschub bis Juni sei keine Zeit verloren, betonte Vorsitzender Thorsten Peuster (SSW). Dann müsse ohnehin der Nachtragshaushalt mit Stellenplan beschlossen werden. Dem folgte mit Ausnahme der Linken alle Fraktionen. Für das "Haus" sind derzeit zwei Vollzeitkräfte und eine befristete Halbtagsstelle vorgesehen. Der Rückzug der derzeitigen Leiterin hatte die politische Aufmerksamkeit ausgelöst.

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