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Eckernförde Kino-Frist verstreicht geräuschlos
Lokales Eckernförde Kino-Frist verstreicht geräuschlos
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15:18 29.03.2019
Von Tilmann Post
In der Ratsversammlung Ende März fiel kein Wort über die Kino-Frist. Das Bild ist im Februar 2019 aufgenommen worden. Quelle: tilmann Post
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Eckernförde

Die Entscheidung dazu fällten die Fraktionsvorsitzenden am Donnerstag hinter verschlossenen Türen im Ältestenrat. In der anschließenden Ratsversammlung fiel darüber kein Wort.

Die FDP-Fraktion hatte noch im Dezember eine Entscheidungsfrist durchgesetzt: Bis 31. März sollte klar sein, ob ein Kino im Städtebauprojekt Bahnhofsareal umsetzbar ist. Anderenfalls sollte es auf dem derzeitigen Skaterpark-Gelände am Schulweg gebaut werden. CDU und SSW stimmten diesem Plan damals zu. Alle drei Fraktionen zusammen verfügen über eine Ein-Stimmen-Mehrheit im Rat.

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Investoren bekommen Zeit bis 13. Mai

Doch offenbar stocken die Verhandlungen der - öffentlich unbekannten - Investoren um Grundstücke auf dem Bahnhofsareal weiterhin. Bürgermeister Jörg Sibbel (CDU) zufolge sei eine zentrale Frage des Grunderwerbs privater Flächen nicht gelöst. Den Investoren wird nun noch einmal Zeit bis zum 13. Mai gewährt.

Mehr als zwei Jahre werde jetzt an dem Vorhaben gearbeitet – das dürfe an den letzten Wochen nicht scheitern, so Sibbel. Der Bürgermeister erwartet, dass bei einem positiven Signal für das Bahnhofsareal die Investoren den aktuellen Entwurf in der Bauausschuss-Sitzung im Mai auch öffentlich vorstellen.

FDP will Kino-Frage nicht auf die lange Bank schieben

FDP-Fraktionsvorsitzender Bernd Hadewig zeigte sich auf Nachfrage enttäuscht. "Ich hatte erwartet, dass eine Entscheidungsgrundlage zum 31. März vorliegt", sagte er. Er stehe zu der von ihm gesetzten Frist, doch die Bauausschuss-Sitzung am 13. Mai sei nun einmal der nächste mögliche Termin, an dem sich die Politik mit den Plänen des Investors beschäftigen könne.

"Dann kommt es zum Schwur", sagte Hadewig. Seine Fraktion werde nicht zulassen, dass die Standort-Frage des Kinos weiter auf die lange Bank geschoben wird.

Grünen-Fraktionschef Edgar Meyn, einer der Hauptgegner von Hadewigs Frist, sagte: "Der Termin Ende März war ohnehin willkürlich gewählt, dafür gab es keine Argumente." Meyn begrüßte, dass der Investor die Pläne im Mai vorstellt: "Das wird auch Zeit. Die Öffentlichkeit hat ein Recht zu erfahren, was dort passieren soll."

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