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Eckernförde Mehr „Erfrischungsgeld“ für Wahlhelfer
Lokales Eckernförde Mehr „Erfrischungsgeld“ für Wahlhelfer
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19:18 19.02.2019
Von Tilmann Post
Wahlhelfer übernehmen eine Aufgabe mit Anspruch und Verantwortung. Unser Archiv-Bild zeigt Nico Jürgensen (links) und Klaus Korinth, die bei bei der vergangenen Kommunalwahl in Eckernförde dabei waren. Quelle: Christoph Rohde
Dänischenhagen

Wahlscheine mit dem Melderegister abgleichen, Stimmen auszählen und Ergebnisse weitermelden - bei der Europawahl am 26. Mai gibt es viel zu tun. Hunderte Wahlhelfer werden deshalb zum Dienst an dem Sonntag verpflichtet. Wer Interesse hat, kann sich auch freiwillig melden. 25 Euro erhält jeder Wahlhelfer für diese staatsbürgerliche Aufgabe. Für Vorsitzende sind 35 Euro in der Europawahlordnung vorgesehen. Wer aber in Dänischenhagen, Strande, Schwedeneck oder Noer aushilft, soll 50 Euro erhalten, unabhängig von der Funktion.

Das sei schon bei den vergangenen Landtags- und Kommunalwahlen so gehandhabt worden, heißt es in einer Beschlussvorlage für den Amtsausschuss. „Da es bereits bei der Bundestagswahl zu Irritationen der Wahlhelfer gekommen ist, warum es jedes Mal Unterschiede in der Höhe des Erfrischungsgeldes gibt, sollte es aus Sicht der Verwaltung auf 50 Euro aufgestockt werden.“ Die Differenz wird nicht erstattet. Bei sechs Wahlvorständen mit jeweils acht Mitgliedern und einem Briefwahlvorstand fallen zusätzlich 1330 Euro an, die vom Amtshaushalt getragen werden müssen.

Dienst bis tief in die Nacht

25 und 35 Euro seien im Verhältnis zum zeitlichen Aufwand der ehrenamtlichen Tätigkeit nicht mehr angemessen. Das Vorhaben ist laut Björn Petersen, Büroleiter im Amt Dänischenhagen, auch als Motivationshilfe zu verstehen, sich als Wahlhelfer zur Verfügung zu stellen. Der Dienst könne schließlich bis tief in die Nacht dauern.

Im Nachbaramt Dänischer Wohld herrscht bereits Einigkeit für ein höheres Erfrischungsgeld. „Wir leisten 50 Euro, das haben wir mit den Bürgermeistern unserer acht Gemeinden vor der vergangenen Wahl besprochen“, so Hauptamtsleiter Tomas Bahr. „Zur Landtagswahl 2017 hatten wir den unbefriedigenden Zustand, dass die Wahlhelfer in Dänischenhagen und Noer mehr Geld bekommen haben als in Osdorf.“ So etwas führe nicht dazu, dass mehr Bürger bereit sind, sich als Wahlhelfer aufzustellen. Zur Kommunalwahl im vergangenen Jahr sei der Auslagenersatz auf einheitlich 50 Euro festgelegt worden.

“Auch Erstwähler sind willkommen“

Bahr und Petersen sind sich einig, dass niemand wegen des Geldes Wahlhelfer wird, sondern aus Interesse und Verantwortungsgefühl. Und: „Der Dienst macht Spaß, ich habe ihn selbst mehrere Jahre übernommen“, so Tomas Bahr. Wer Interesse habe, könne sich bereits beim Amt melden. „Auch Erstwähler sind willkommen, wir lernen gerne neue Kräfte an“, so Bahr. Der Bedarf ist durchaus groß. In den acht Gemeinden werden zur Europawahl 14 Wahlvorstände mit durchschnittlich jeweils neun Wahlhelfern eingerichtet, 126 Bürger sind also nötig.

Weniger als die Hälfte sind es im Amt Dänischenhagen. Auf einen ersten Aufruf haben sich laut Björn Petersen bereits vereinzelte Interessenten gemeldet. „Aber es herrscht garantiert noch Bedarf in jeder unserer Gemeinden“, so der Büroleiter.

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