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Eckernförde Autofreie Innenstadt? Das sagen Leser
Lokales Eckernförde Autofreie Innenstadt? Das sagen Leser
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14:14 26.06.2019
Von Robert Michalla
Fahrverbot in Eckernförde? Das sagen Leser über eine autofreie Innenstadt Quelle: Christoph Rohde
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Eckrenförde

"Das Verkehrsaufkommen in der Innenstadt rund um den alten Fischerkern nimmt besonders in den Sommermonaten zu", heißt es in der Begründung der CDU Eckernförde. "Ortsfremde sind auf der Suche nach Parkplätzen und es entsteht ein regelrechter Ringverkehr." Anwohner in den engen Gassen seien Lärm und Abgasen ausgesetzt.

Um das zu verhindern, macht die größte Fraktion der Ratsversammlung Eckernförde Vorschläge. Möglich seien demnach eine weitere Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit oder zusätzlich Fahrradstellplätze. Zudem stehe in Frage, ob die derzeitige Verkehrsführung noch richtig sei und ob ein intelligentes Parkleitsystem helfen könne.

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Kommt ein Fahrverbot in Eckernförde?

Im Maßnahmenkatalog findet sich zudem der Vorschlag, auch Bewohner nicht mehr mit dem Auto in die Innenstadt zu lassen. Das bestätigte CDU-Fraktionschefin Katharina Heldt. Heldt betonte, dass es sich zunächst um Denkanstöße handelt. Möglicherweise sei es auch sinnvoll, wenn es gar keine Parkplätze mehr in der Innenstadt gäbe. "Wenn das vorne dransteht, fährt auch niemand mehr hinein", sagte Heldt.

Mit dem Antrag, der sich auf das Gebiet östlich der Reeperbahn bezieht, soll die Verwaltung die Möglichkeiten zur Verkehrsberuhigung prüfen. Damit stieß die CDU bei den anderen Parteien auf ein positives Echo.

So reagieren die KN-Leser auf das mögliche Fahrverbot

Die Leser von KN-online reagieren empört, andere begrüßen den Vorschlag der CDU. Bei Facebook finden sich folgende Kommentare:




Weitere Meinungen von Lesern zum möglichen Fahrverbot in Eckernförde

Fred Eichen schreibt: "Die Politik in Eckernförde kann kein Kino bauen. Jetzt wollen die den Verkehr regeln, das sollten lieber normal denkende Bürger machen."

Sascha Pomp sagt: "Gewisse Sperrbereiche funktionieren in anderen Städten an der Ostsee auch (siehe Timmendorfer Strand) - wenn es ausgewogen und überlegt mit entsprechendem Verkehrskonzept geplant wird spricht nichts dagegen und ist ein Mehrwert für die Stadt. Man sollte sich nicht pauschal dagegen stellen."

Andre Steffen antwortet darauf: "Immer diese schwachsinnigen vergleiche mit Timmendorf!!! Wenn ihr ein zweites Timmendorf wollt dann geht da hin"

Josef Pollmanns fragt: "Warum soll das nicht funktionieren. Absenkbare Poller und jeder, der da wohnt und einen eigenen Parkplatz dort hat darf rein, wer nicht muss draußen bleiben. Dazu ein entsprechendes Buskonzept ... Schlechte Wahlergebnisse können die etablierten Parteien ganz schön auf Trab bringen Sollten wir uns für die Zukunft merken, ohne die Extremen zu wählen"

Und Claus Drullmann schreibt: "Verkehr ist immer sehr komplex und Ergebnis von Schwarmverhalten. Deswegen kann und muss ein "Auto-Verbot" entweder nur eine zeitlich vorübergehende Notmaßnahme oder Bestandteil eines (hoffentlich) intelligenten Gesamtkonzepts sein. Fahrradstraßen, Parken nur noch diagonal statt parallel zum Verkehr, Einbahnstraßen mit automatischen Geschwindigkeitskontrollen, permanenter innerstädtischer Busringverkehr mit kleinen (!) Bussen, Parkplatzverringerung im Innenbereich, Mehr Parkplätze an der Peripherie, Fußgängerinseln zum Erleichtern der Fahrbahnquerung, evtl. hier und da Kreisverkehre statt Ampelkreuzungen usw. Klar, kostet Geld aber es gibt bestimmt ne Menge fragwürdige Projekte, vor allem im Tourismusbereich, wo Geld abgezogen werden kann. Wer mal z.B. in einer holländischen Stadt oder Dänemark war, weiß, wovon ich spreche und wie klasse es da zugeht. Das wünsche ich EckFö auch!"

Umfrage: Was halten Sie von einem Fahrverbot in Eckernförde?

KN-online hatte die Leser auch in einer Umfrage gefragt: "Halten Sie es für sinnvoll, Autos zeitweise oder vollständig aus der Eckernförder Innenstadt zu verbannen?" 452 Leser nahmen bislang an der Umfrage teil.

147 Leser antworteten mit: "Ja, der Verkehr nimmt bereits überhand.

305 Leser sagten: "Nein, man muss noch in die Innenstadt fahren können, um Geschäfte, Ärzte etc. zu erreichen."

Das Ergebnis der Online-Umfrage ist nicht repräsentativ.

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