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Eckernförde Viele Ideen für den Jubiläums-Basar
Lokales Eckernförde Viele Ideen für den Jubiläums-Basar
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15:32 31.10.2019
Von Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Jedes Jahr bieten die Frauen auch Neues an. Diesmal sind es gehäkelte Einkaufsnetze - spart Plastik- und Papiertüten.  Quelle: Kerstin v. Schmidt-Phiseldeck
Altenholz

Gerade arbeitet die Klausdorfer Handarbeitsgruppe der Altenholzer Kirche wieder auf das Finale hin: den großen Adventsbasar im Gemeindehaus Ankergrund. Fast das ganze Jahr über treffen sich die bis zu zwölf Frauen dafür einmal die Woche im Ankergrund. Klar, dass die Gardinen an den Fenstern dort ebenfalls von ihnen genäht wurden.

Erlös des Adventsbasars wird gespendet

Heike Krüger (75) leitet die Gruppe seit Langem und ist wie Waltraud Ehrenheim (83) von Anfang an dabei. Damals traf man sich noch im Meta-Labrenz-Haus, um diesen Ort als Treffpunkt zu beleben.

500 Mark für Material lieh ihnen die Kirche in Altenholz für den ersten Basar, der am 9. Dezember 1979 startete. 2290 Mark kamen am Ende für den guten Zweck zusammen. „Das ist schon eine Menge“, sagt Heike Krüger mit ein bisschen Stolz.

Die Handarbeitsgruppe zahlte davon das Materialgeld an die Kirche zurück und erbat sich das Recht, künftig entscheiden zu dürfen, an wen der erarbeitete Betrag gespendet wird. Oft war das die Lebenshilfe oder die MS-Gesellschaft, gerne Projekte im Ort. Seit vielen Jahren wird von dem Geld auch die Seniorenweihnachtsfeier ausgerichtet.

Socken gehören zu den Dauerrennern

Beim fünften Adventsbasar lag der Erlös schon bei knapp 5000 Mark. Damals wurden oft größere Sachen verkauft – bestickte Tischdecken zum Beispiel: „Die brachten viel Geld.“ Mittlerweile sind kleinere Teile gefragt. Socken zum Beispiel – echte Dauerrenner. Waltraud Ehrenheim sitzt gerade an einem eleganten Paar in Grau- und Brauntönen. „Bei der zweiten Socke muss man höllisch aufpassen, damit das mit dem Muster passt“, erklärt die Älteste in der Runde. Ja, da sei sie schon penibel.

Um die Größe auszumessen, leiht sie sich die Muster-Schuhsohle von Dörte Hupka (71), einmal quer über den Tisch. Auch die strickt gerade Socken, in Blau. Das meiste sei jetzt, so kurz vor dem Basar, aber längst fertig. Die 71-Jährige genießt, wie die anderen Frauen auch, den Austausch im Basarkreis. Und ja: Es kamen immer nur Frauen zu dieser Handarbeitsrunde.

Sie suchen immer nach neuen Ideen

Christa Wilkens (65) häkelt gerade einen farbenfrohen Topflappen. Früher hat sie noch viel gebastelt. So wie Gudrun Kinzig, die neben ihr am Tisch sitzt.

Die 78-Jährige war mit Tischnachbarin Annemarie Kromrei (70) vor Kurzem beim Basar auf dem Kieler Hof Akkerboom: nach neuen Ideen gucken. Dort entdeckte sie einen Stern aus kariertem Schleifenband, der geklebt wird. „Das ist ganz einfach“, sagt Gudrun Kinzig: wieder eine neue Idee für den Basar. Dazu gehören in diesem Jahr übrigens auch gehäkelte Einkaufsnetze – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit.

Zum Jubiläum kleine Überraschung für jeden Besucher

Auf der Hand von Gisela Saggau (67) sitzt an diesem Abend eine kleine Maus als Nadelkissen – ebenfalls Handarbeit. Ein praktisches Geschenk von Annemarie Kromrei für die Näherin, die viel zu Hause an der Maschine näht. Zum Beispiel den Topflappen aus verschiedenen Stoffen, den sie jetzt noch mit Hand und Nadel fertig näht.

Etwa zwei Stunden lang arbeiten und klönen die Frauen meist. Zum Jubiläumsbasar „gibt es für alle Besucher eine kleine Überraschung“, verspricht Heike Krüger. Und die Handarbeitsgruppe wird natürlich auch wieder Leckeres für das Kuchenbüfett spenden.

Adventsbasar, Gemeindehaus Ankergrund, Klausdorfer Straße 178, Sonntag, 1. Dezember, 11 bis 16 Uhr.

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Stichwort E-Sport

Die Online-Enzyklopädie Wikipedia definiert E-Sport, also elektronischen Sport, als sportlichen Wettkampf zwischen Menschen mit Hilfe von Computerspielen. Er kann sowohl an Personalcomputern als auch an Konsolen betrieben werden. Programme mit Mehrspielermodus ermöglichen die Wettkämpfe, deren Regeln die Software und die Bestimmungen des Veranstalters vorgeben. Im TSV Neudorf-Bornstein sollen unter anderen die Fußballsimulation Fifa und das Strategiespiel League of Legends trainiert werden. Motorisch sind bei E-Sportlern Hand-Augen-Koordination und Reaktionsschnelligkeit gefragt. Von Deutschen Olympischen Sportbund ist E-Sport bisher nicht als Sportart anerkannt worden.

rik

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