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Eckernförde Fühlbecken muss erneuert werden
Lokales Eckernförde Fühlbecken muss erneuert werden
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16:46 05.02.2019
Von Christoph Rohde
Die Leiterin des Ostsee-Info-Centers, Hannah Sliwka (rechts), erläutert den Finanzausschuss-Mitgliedern den Schaden am Fühlbecken. Quelle: Christoph Rohde
Eckernförde

Im OIC hat das vor allem bei den kleinen Besuchern beliebte Fühlbecken einen Riss bekommen und muss erneuert werden. Derzeit ist es provisorisch repariert.

Wasser sickerte aus dem Bassin

Nicht ohne Grund tagte der Ausschuss im Ostsee-Info-Center. Leiterin Hannah Sliwka und der technische Betreuer Marco Knaup erläuterten den Schaden. Offenbar hat sich das Gebäude gesetzt, so dass sich in der Bodenplatte des zwölf Quadratmeter großen Fühlbeckens ein Riss gebildet hat. Die Folge: Langsam trat Wasser aus dem mit 4800 Litern gefüllten Bassin aus. Die Mitarbeiter reagierten sofort. Das Fühlbecken wurde von einer Fachfirma provisorisch mit Silikon abgedichtet. Knaup: „Das hält erst mal – aber nicht auf Dauer“.

65 000 Euro für Erneuerung veranschlagt

Damit aus dem Riss kein schlimmer Gebäudeschaden entsteht, will der Ausschuss die erforderlichen 65 000 Euro für eine Erneuerung des Beckens freigeben. So kann – nach einem positiven Beschluss der Ratsversammlung am Donnerstag – gleich das erforderliche Material bestellt werden. Knaup rechnet mit zehn Tagen für den Neubau. Fördermittel stehen nicht in Aussicht, da es sich um keine Neuheit, sondern eine Sanierung handelt. Laut Sliwka ist das Fühlbecken als Besuchermagnet für das OIC „extrem wichtig“.

40 000 Besucher zählt das OIC pro Jahr

Das Ostsee-Info-Center wurde 2008 an der Hafenspitze eröffnet und für seinerzeit zwei Millionen Euro Baukosten errichtet. Damals, so Bürgermeister Jörg Sibbel, habe es eine 50-prozentig Förderung gegeben. Heute zählt das Meereszentrum rund 40 000 Besucher im Jahr und arbeitet – das ist eine Besonderheit für Einrichtungen dieser Art – kostenneutral.

Strand-Toiletten werden barrierefrei

Weitere 163 000 Euro will die Stadt in den digitalen und barrierefreien Ausbau der Strandpromenade stecken. Auch dies befürwortete der Finanzausschuss einstimmig. Für insgesamt 262 000 Euro sollen die öffentlichen WC-Anlagen am Wellenbad und an der DLRG-Hauptstation mit behindertengerechten Toiletten versehen werden. 

Digitale Info-Stelen für die Promenade

Darüber hinaus sind fünf digitale Info-Stelen mit freien WLan-Hotspots geplant. Drei sollen an der Strandpromenade (DLRG-Station, Touristinformation, OIC) aufgestellt werden, weitere zwei an der Holzbrücke und am Tourist-Info-Punkt in der Kieler Straße.

Kostenfreies WLan als Service

Die digitalen Info-Stelen lösen die bisherigen sieben Schaukästen ab, die als „veraltetes Medium“ zu aufwändig und zu unflexibel seien. Kostenfreie WLan-Hotspots sollen zudem einen digitalen Service für Gäste und Einheimische bieten. Die Aufstellung ist in den „nächsten Monaten“ geplant. Gefördert werden der WC-Ausbau und die Info-Stelen mit rund 100 000 Euro aus EU-Geldern über die Aktivregion Eckernförder Bucht.

Millionen für die touristische Infrastruktur

Laut Sibbel hat die Stadt in den vergangenen zehn Jahren über 15 Millionen Euro in die touristische Infrastruktur des Ostseebades investiert. Die Übernachtungszahlen hätten sich in dieser Zeit mehr als verdoppelt und die Zahl der Tagesgäste habe die zwei Millionen erreicht.

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