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Eckernförde Anders: Domkrug Eckernförde wandelt sich
Lokales Eckernförde Anders: Domkrug Eckernförde wandelt sich
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07:00 09.02.2018
Von Cornelia Müller
Gastronom Andreas Derer, der die Strandoase in Surendorf aufgezogen hat, etabliert jetzt sein neues Lokal Anders im traditionsreichen Domkrug. Quelle: Cornelia D. Mueller
Eckernförde

„Der Domkrug wird Anders“, sagt Derer. „Er heißt jetzt Anders.“ Ein Name, der Programm ist? Derer, gelernter Koch und eher als Szene-Wirt der Strandfans ein Begriff, hat das Lokal am Kirchplatz jetzt von seinem Vorgänger Oliver Koltermann übernommen. Der führte den Domkrug mit lauschiger Terrasse ganz in der Tradition des langjährigen Inhabers Klaus-Dieter Korth, der 2015 starb: gutbürgerliche Küche mit regionalem Bezug und modernen Akzenten, gemütliches, sehr traditionelles Ambiente. Koltermann ist nach Steinfeld bei Süderbrarup zurück gekehrt, wo er Landgasthofpläne verwirklichen will.

Der Name Domkrug soll am Lokal seinen Platz behalten

„Ich habe mich gefreut, als ich angesprochen wurde“, sagt Derer und strahlt. „Eine tolle Chance, an diesem schönen Platz gegenüber der Kirche etwas ganz Neues aufzuziehen, das ein breites Publikum, das das unkompliziert Frische liebt, ansprechen. Die Tradition des alten Domkrugs bekommt ihr Andenken, indem das Schild am Gebäude bleibt. Domkrug mal anders.“ Sei einer Woche werkeln Derer und Team am Innenleben. Vintage-Stil mit hellem Boden, hellen rauen Wänden, Holzakzenten kann man das umschreiben, was seit einer Woche entsteht. 40 Innenplätze und 40 gemütliche Sitze zwischen den Bäumen und auf dem Kirchplatz sind vorgesehen.

Das Anders Gebäude von 1765 soll im März die Türen öffnen

Was bereiten die zwei Köche dann zu? Ab wann wird serviert? „Wir eröffnen im März. Von 11.30 bis 22.30 Uhr haben wir geöffnet bei durchgängig warmer Küche. Einfallsreiche Gerichte, Salate, Besonderes vom Grill, Fleisch aus artgerechter Tierhaltung, Zutaten aus der Region, Zielrichtung Feinheimisch“, definiert er sein Angebot. Mittagstisch sei geplant. Derer kennt Eckernförde. Nach der Lehre im Landhaus Hahn in Schellhorn arbeitete er kurze Zeit bei Kohrt im Domkrug. 2002 macht er aus dem Strandlokal Surendorf die Strandoase. Die Location mit Sand im Lokal und Lounge im Freien machte auch mit Strandhochzeiten und Vollmond-Partys Furore, bis sie 2014 abbrannte. 2003 eröffnete er in Eckernförde die Strandbar Sharky’s, die sieben Jahre bestand.

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