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Eckernförde Warten auf Radverkehrskonzept
Lokales Eckernförde Warten auf Radverkehrskonzept
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16:26 03.04.2018
Von Burkhard Kitzelmann
Im Eingangsbereich der Süderstraße in Gettorf: Fußgänger, Auto- und Fahrradfahrer dicht an dicht.
Gettorf

Ende 2014 hatte die Grünen-Fraktion beantragt, sich über die künftige Lenkung der Verkehrsströme Gedanken zu machen. Der größte Handlungsbedarf – dies scheint in der Gettorfer Kommunalpolitik unstrittig zu sein – besteht in der gut einen Kilometer langen Süderstraße zwischen der großen Kreuzung im Ortszentrum und der Isarnwohld-Schule.

Pendlerfahrzeuge, Autos von Tierpark-Besuchern, landwirtschaftliche Fahrzeuge sowie radfahrende Senioren und Schüler machen aus der kurvigen Straße eine Hauptverkehrsachse. Erschwerend kommt hinzu, dass es keinen separaten Radweg gibt. Radfahrer und Fußgänger müssen sich den Bürgersteig an der westlichen Straßenseite teilen.

Drei Varianten - "aber keine ist umsetzbar"

Im Juli vergangenen Jahres hatte eine Mitarbeiterin des Stadtplanungsbüros BCS aus Lübeck dem Bauausschuss drei Radverkehrs-Varianten für die Süderstraße vorgestellt.  Nach Überzeugung der Grünen ist keine dieser Varianten umsetzbar. „Hier muss das Planungsbüro noch nacharbeiten“, sagt  Fraktionssprecherin Bodil Maria Busch.

Fraktionskollegin Meike Roggenkamp sieht das genauso. Das Planungsbüro sehe für den Radwegstreifen an einigen Stellen eine Breite von nur 72 Zentimetern vor. Dies sei „viel zu wenig“. Sinn habe ein solcher Fahrradstreifen auch nur in Verbindung mit einer Tempo-30-Zone. 

Wenig Hoffnung auf zeitnahe Umsetzung

Busch und Roggenkamp sind sich einig, dass das Radverkehrskonzept „nicht in der Schublade verschwinden“ dürfe. Die Hoffnung auf eine schnelle Umsetzung wird von Marco Koch (CDU) gedämpft. Für das laufende Jahr gibt es nach Auskunft des Bauausschussvorsitzenden keine Fördergelder mehr. Auch seien die finanziellen Mittel der Gemeinde begrenzt, zumal in naher Zukunft zwei größere Vorhaben finanziert werden müssten: die Sanierungen des Feuerwehrhauses und der Isarnwohld-Sporthalle.

Außerdem sei es „dringend notwendig“, dass die Süderstraße und der Hasselrott eine neue Asphaltdecke bekommen. Vorher eine Radwegmarkierung auf die verschlissene Fahrbahn der Süderstraße aufzutragen, habe keinen Sinn.

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