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Eckernförde Green Screen geht unter Wasser
Lokales Eckernförde Green Screen geht unter Wasser
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19:15 26.01.2017
Von Uwe Rutzen
In Eckernförde dreht sich im September alles ums Meer. Dazu gibt es Diskussionsveranstaltungen und einen Tauch-Workshop. Quelle: Green Screen
Eckernförde

„Dass wir ein Meeresmotiv gewählt haben, hat seinen Grund“, erläutert Michael van Bürk aus dem Vorstand des Fördervereins Green Screen. In diesem Jahr will sich das Festival nämlich schwerpunktmäßig mit der Zukunft der Meere befassen. Dazu wird es mehrere Veranstaltungen geben, unter anderem die „Eckernförder Gespräche“, eine Diskussionsveranstaltung, die das Festival inoffiziell eröffnet. Zudem wird in Zusammenarbeit mit der Eckernförder Tauchschule Tauchen & Meer von Thorsten Peuster ein Workshop unter dem Motto „Ostsee von unten“ vorbereitet, der die Möglichkeit bietet, sich das „Meer vor der Haustür“ aus anderer Perspektive anzuschauen. Außerdem, so fügt Maike Juraschka vom Festivalbüro an, werden in diesem Jahr noch einmal im Rahmenprogramm sämtliche Sieger-Beiträge der zurückliegenden zehn Jahre aus der Kategorie Meeresfilme gezeigt. Das Motiv des Blauhais, das vor den Azoren entstand, hat der Meeresbiologe und Unterwasserfotograf Uli Kunz von Submaris Kiel beigesteuert.

Zurück zum eigentlichen Festival, für das bereits rund 50 Beiträge eingereicht wurden: „Es wird in diesem Jahr eine neue Kategorie geben“, verrät Michael van Bürk. Der „Nordische Naturfilmpreis“ wird an die Stelle von „Wildes Schleswig-Holstein“ treten. Stifter des Preisgeldes von 2500 Euro bleibt das Umweltministerium des Landes. So möchte man erreichen, dass gerade aus den skandinavischen Ländern mehr Beiträge eingereicht werden, betont Maike Juraschka. Insgesamt werden im September 16 Preise vergeben. Moderiert wird die Verleihung übrigens vom neuen Festivalleiter Dirk Steffens.

 Ein weiterer Schwerpunkt des 11. Green-Screen-Festivals soll einen großen deutschen Naturfilmer würdigen: Heinz Sielmann hätte 2017 seinen 100. Geburtstag feiern können.

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