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Eckernförde Unterführung statt Bahnschranke
Lokales Eckernförde Unterführung statt Bahnschranke
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07:01 15.03.2018
Von Cornelia Müller
Architekt Günter Haß und Diplom-Ingenieur Hans-Otto Carstensen (von links) legen ihre private Machbarkeitsstudie vor. „Eine Bahnunterführung würde den Schulweg und die ganze Innenstadt entlasten", sagen sie. Quelle: Cornelia D. Mueller
Eckernförde

Ihre eigene Machbarkeitsstudie mit Planzeichnung haben sie jetzt an Bürgermeister Jörg Sibbel (parteilos) und die Fraktionsvorsitzenden der Parteien in der Ratsversammlung geschickt. Sie wollen damit eine neue Diskussion anstoßen.

„Die städtebauliche Entwicklung Eckernfördes, in diesem Fall Nooröffnung und Bahnhofsumfeld, fordert die Neubewertung der Verkehrslage“, begründet Haß die Privatinitiative. Die Initiatoren hat die 360 Meter Schulweg zwischen B 76 und Reeperbahn während der vergangenen sechs Monate selbst vermessen und Gefälleberechnungen angestellt.

Unterführung soll Anlieger- und Parkverkehr abfließen lassen

„Eine Unterführung würde den neuralgischen Punkt Bahnschranke ausräumen und die Reeperbahn entlasten. Das gilt insbesondere für alle, die später aus dem Wohngebiet Nooröffnung kommen oder einfahren sowie den zu erwartenden Verkehr zu den später bis zu 600 Parkplätzen auf dem Areal zwischen Bahnhof und Schulweg.“

Carstensen führt aus: „Der Bahnübergang liegt bereits 1,5 Meter höher als die Reeperbahn. Die Unterführung hätte fünf Prozent Gefälle auf der Zufahrt von der B 76 und sechs Prozent auf der anderen Seite – weniger als die obere Norderstraße. Rad- und Fußweg kommen sogar mit weniger aus. Statisch ist das alles realistisch."

Reeperbahn braucht laut Studie einen Kreisverkehr

Nach der Studie würde die Kreuzung Reeperbahn durch einen Kreisel ersetzt werden. Der Platz dafür wäre nach diesen Berechnungen vorhanden. Die Reeperbahn soll nach aktuellen Plänen der Stadt und der Politik eine verkehrsberuhigte oder Tempo-30-Zone werden.

Um Zuschüsse für den Umbau zu erhalten, schlagen die beiden Fachleute der Politik vor, das Projekt in die Städtebauförderung im Rahmen der Nooröffnung aufzunehmen.

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