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Eckernförde Parkgebühr steigt um ein Drittel
Lokales Eckernförde Parkgebühr steigt um ein Drittel
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18:44 27.12.2018
Von Tilmann Post
Ab Januar in Strande Pflicht: Wer einen Jahresparkausweis hinter die Windschutzscheibe legt, darf die Parkscheibe nicht vergessen.
Strande

Bislang wurden für einen Jahresparkausweis 75 Euro fällig. Dafür war es Autofahrern möglich, ihre Wagen ohne Zeitbeschränkung auf den gebührenpflichtigen Parkplätzen am Bülker Weg, an der Klaus-Groth-Straße, am Buswendeplatz sowie auf dem Großparkplatz am Ortseingang abzustellen, ohne einen Parkschein am Automaten ziehen zu müssen. Die neue Gebührenverordnung bestimmt, dass dieses Recht ab 1. Januar auf drei Stunden Dauer begrenzt wird, nur der Großparkplatz ist davon ausgenommen.

Kurz vor Weihnachten machte das Amt Dänischenhagen nun bekannt, dass der Ausweis künftig 100 Euro kostet. Hintergrund für die Erhöhung um 33 Prozent ist, dass es im neuen Jahr für alle teurer wird, denn die Verordnung gilt von Januar bis Dezember. Bislang fielen nur zwischen März und Oktober Gebühren an.

Parkplätze in Strande sind sehr begehrt

Die Verschärfungen dienen der Entlastung der innerörtlichen Parkplätze. Die sind sehr begehrt – nicht nur bei Dauerkarteninhabern, sondern auch bei Gästen, die in Strande spazieren oder essen gehen wollen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Buswendeplatz im Herzen der Gemeinde. „Dort gibt es 30 Stellflächen, es sind jedoch in diesem Jahr 46 Jahresparkausweise dafür ausgestellt worden“, so Rebecca Krause vom Amt Dänischenhagen. „So sind schnell 50 bis 60 Prozent durch Dauerparker belegt.“

Das Amt müsse aber darauf achten, dass auch genug andere Fahrer dort einen Platz finden, die sich dann einen Parkschein ziehen. Ziel ist es, dass möglichst viele auf den Großparkplatz ausweichen. Dort gibt es 264 Flächen, für die aber nur 16 Dauerkarten ausgestellt wurden. Autos können dort weiterhin den ganzen Tag über ühne Begrenzung abgestellt werden.

Neben dem Ausweis auch an die Parkscheibe denken

Rebecca Krause glaubt nicht, dass das Parkzeit-Limit innerhalb des Ortes auf Widerstand stößt. „Wir nehmen an, dass vielen die drei Stunden reichen“, so Krause. Bislang habe es keine Beschwerden gegeben. Die Drei-Stunden-Regel gilt – wie für alle anderen auch – täglich von 8 bis 20 Uhr. In dieser Zeit muss nicht nur der Jahresparkausweis hinter die Windschutzscheibe gelegt werden, sondern zusätzlich auch eine Parkscheibe. Auf diese Weise wird überwacht, ob Autos nicht zu lange an der gleichen Stelle stehen.

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