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Eckernförde Mette Brix ist neue "Haus"-Leiterin
Lokales Eckernförde Mette Brix ist neue "Haus"-Leiterin
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11:11 03.06.2019
Von Christoph Rohde
Mette Brix (v. re.) ist seit Mai die neue Leiterin der Jugend-, Kultur- und Medienwerkstatt „Das Haus“. Neben ihr: Mitarbeiterin Brigitte Schröder und FSJlerin Victoria Juds. Quelle: Christoph Rohde
Eckernförde

Der Auftrag dazu kommt von der Stadt: Der Jugend- und Kulturausschuss hatte kürzlich beschlossen, dass die Verwaltung den Bedarf für die offene Jugendarbeit in Eckernförde ermitteln soll.

Anfang Mai hat Mette Brix als Nachfolgerin von Nadine Förtsch die „Haus“-Leitung übernommen. Die 32-Jährige ist in Steinbergkirche aufgewachsen und in Flensburg zur Schule gegangen. Nach dem Abitur hatte sie zunächst in Hamburg eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin absolviert. Später, inzwischen in Berlin, folgte ein Studium der sozialen Arbeit. Im Bezirk Neukölln betreute sie einen multikulturellen Mädchentreff, sammelte Erfahrungen im Quartiersmanagement und leitete eine Berufsvorbereitungsmaßnahme im Gesundheitsbereich.

Bedürfnisse der Jugendlichen sichtbar machen

Jetzt wohnt Mette Brix wieder in Schleswig-Holstein bei Kappeln. „Mein Ziel war es nie, immer in einer Großstadt zu leben“, sagt sie. „Ich liebe meine Heimat und fühle mich hier am richtigen Ort.“ Sie selbst war früher in der Jugendarbeit aktiv. Deshalb weiß sie, was gefordert ist: „Beraten, Beziehungen aufbauen, die Bedürfnisse der Jugendlichen sichtbar machen und sich dafür einsetzen“, sagt die „Haus“-Leiterin, die allein in den vergangenen drei Wochen 120 Beratungsgespräche zählte. Entgegen kommt ihr, dass es einen eigenständigen Jugendrat gibt. „Das läuft auch gut hier“, sagt sie. Bei Regelverstößen sei der Jugendrat sehr konsequent.

Doch ohne feste Mitarbeiter geht es nicht. Brix wird von den Erziehern Thoren Kohlweyer und Brigitte Schröder unterstützt. Will man mehr bewegen als den offenen Jugendtreff, das Kommunale Kino und die Verwaltung, wird es allerdings schnell eng. Dabei verfügt das „Haus“ über Holz- und Töpferwerkstätten, ein Tonstudio, Videoschnitt und einen Band-Raum. „In Berlin wäre so etwas ein Traum“, sagt sie. Doch Zusatzangebote sind personell nicht machbar. Ein zusätzlicher Medienpädagoge könnte hier wertvolle Arbeit leisten. Medienkompetenz sei für Jugendliche ein wichtiges Thema, sagt Brix. „Das dürfen wir nicht verschlafen.“

Das Zentrum soll künftig mehr Offenheit ausstrahlen

Die „Haus“-Leiterin möchte sich mit ihrem Team intensiver um die jugendlichen Besucher kümmern – über den offenen Treff hinaus. Dafür müsse das Zentrum mehr Offenheit ausstrahlen, sagt sie. Ihre Vision ist ein täglich geöffnetes „Haus“, gerade auch in den Ferien. In den Sommerferien wird die ersten drei Wochen der Treff für Kinder und Jugendliche dienstags bis sonnabends von 13.30 bis 18 Uhr geöffnet sein. Stehen die Grunddaten über Besucher, deren Bedarfe und die Konzeption, ist die Politik gefragt, den Rahmen für eine zukunftsfähige Arbeit des „Hauses“ zu setzen.

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