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Eckernförde Jugendaustausch fördert das Miteinander
Lokales Eckernförde Jugendaustausch fördert das Miteinander
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17:53 09.08.2019
Von Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Strande

Das Gemeinsame überwiegt – und das ist ja der Sinn dieser Austausch-Begegnungen: zu erleben, dass Menschen trotz mancher gesellschaftlicher und kultureller Unterschiede in verschiedenen Ländern viel verbindet.

Gruppe war mit Betreuerin unterwegs

„Die Gruppe hat gut zusammengefunden“, erzählt denn auch Levke Rannow. Die 20-Jährige war vom Strander Partnerschaftsverein Bimare als Betreuerin für die Woche engagiert worden. Die Stranderin studiert Französisch auf Lehramt – das passte ideal.

Grillfest zum Abschluss

Zum Abschluss feierten die acht Gastfamilien und die Mädchen und Jungen aus Frankreich am Donnerstag ein Grillfest mit fröhlicher Herumtoberei auf dem Schulhof.

Der Strander Partnerschaftsverein stiftete Würstchen und Getränke, erklärt Heike Krömker-Krämer. Sie kümmert sich im Vorstand um die Organisation von Veranstaltungen: „Die ganzen Beilagen haben die Gasteltern mitgebracht.“

Unterschiede beim Essen

Das Thema Essen ist es übrigens, zu dem den französischen Gästen als erstes Unterschiede zwischen den Ländern einfallen. „Man isst hier früher“, sagt Clea (14). „Und sehr süß“, ergänzt Delphine (13). Was womöglich auch damit zu tun haben könnte, dass ein Jugendaustausch immer eine Ausnahmesituation ist...

Und die deutschen Croissants haben dann doch nicht den gleichen Geschmack wie die französischen, fiel Beaudine (15) auf.

Vom Steilhang an die flache Strander Küste

Die Partnergemeinde Rayol-Canadel liegt direkt am Mittelmeer, schmiegt sich dort an einen steilen Hang. Kein Wunder, dass Anaïs (13) die flache Küste in Strande besser gefiel, an der man sich leichter fortbewegen kann. Aber das Mittelmeer – das sei dann doch noch etwas schöner als die Ostsee, findet die 13-Jährige.

Interesse bei der nächsten Austauschgeneration wächst schon

Sie war zu Gast in der Familie von Elin (12). Und der fiel wiederum auf, dass das Französisch, das sie in der Schule lernt, doch eine andere Nummer ist als das ihrer Gastschwester: „Die reden ganz anders und viel schneller!“

Wie Emma und Lina (beide 11) wächst auch bei ihr durch den Austauschbesuch das Interesse, selbst mal an dem Projekt teilzunehmen.

Diesmal mehr Familienzeit

Nach den Erfahrungen des ersten Besuchs von Franzosen vor zwei Jahren hatte Wiebke Seegert, die das Programm für den Partnerschaftsverein Bimare ausgearbeitet hatte, diesmal übrigens auch mehrfach Zeit zur freien Gestaltung eingeplant.

„Es gab mehr Familienzeit“, lobt Gastvater Arne Block, der mit seiner Frau Gunda schon zum zweiten Mal Gastgeber für Solenne war und der zu den Mitorganisatoren des Programms gehört.

Südfranzösische Schulen lehren kein Deutsch mehr

Dort habe sie gleich drei Geschwister und einen Hund gehabt, erzählte die 13-jährige glücklich ihrer Mutter Pia Pons. Die Deutsche, die seit Langem in Frankreich lebt und mit einem Franzosen verheiratet ist, hat die Jugendgruppe beim Hin- und Rückflug begleitet.

Sie bedauert, dass Deutsch an südfranzösischen Schulen nicht mehr angeboten wird: So lief beim Austausch das meiste auf Englisch.

Zwei Gastronomiebetriebe luden zum Essen ein

Heike Krömker-Krämer von Bimare ist dankbar dafür, dass die Strander Gastronomen vom Acqua und vom Strandhotel jeweils einmal alle Austausch-Teilnehmer zum Essen einluden.

Zudem machte die Gruppe verschiedene Ausflüge: zum Beispiel zum Hansapark, ins Freilichtmuseum Molfsee und mit der Fähre an den Falckensteiner Strand. Auch der Shoppingbesuch in Kiel kam gut in der Gruppe an. Der SC Strande organisierte zum Auftakt Kennenlern-Spiele.

Freude über wachsende Verbindungen

Und natürlich spielten die französischen und deutschen Jugendlichen auch einen Nachmittag gemeinsam auf der Strander Boule-Anlage direkt am Meer. Wobei auch der französische Nachwuchs erst mal die Regeln lernen musste, erzählt Heike Krömker-Krämer.

Sie freut sich über die wachsenden Verbindungen zwischen Strande und Rayol: „Gerade heute ist es wichtig, dass man Europa lebt.“

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