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Eckernförde Kein Rauchverbot am Eckernförder Strand
Lokales Eckernförde Kein Rauchverbot am Eckernförder Strand
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19:23 24.09.2019
Von Tilmann Post
Auch auf den Spielplätzen am Strand, wie hier am Ostsee-Info-Center, gilt künftig ein Rauchverbot. Quelle: Tilmann Post
Eckernförde

Ob am Spielschiff direkt neben dem Ostsee-Info-Center oder bei den Schaukeln am Südstrand – im Sandboden gibt es eine Menge Zigarettenkippen. Entweder wurden die Stummel achtlos weggeworfen oder ganz absichtlich in den Sand gesteckt.

Laut Stefan Borgmann, Geschäftsführer der städtischen Touristikgesellschaft, komme es durchaus häufig vor, dass Erwachsene auch auf den Spielplätzen rauchen. Selbst wenn Kinder dort spielten. „Ich werde häufig von Eltern angesprochen, die sich eine Handhabe gegen die Raucher wünschen“, sagte Borgmann auf Nachfrage.

Deshalb werden nun Schilder aufgestellt, die auf das Rauchverbot auf den fünf Touristik-Spielplätzen hinweisen. Borgmann schätzt, dass es innerhalb von bis zu vier Wochen soweit ist.

Damit Rauchverbot auf allen Eckernförder Spielplätzen

„Damit haben wir den Beschluss des Bauausschusses, der auf städtischem Gebiet gilt, auf die Spielplätze am Strand ausgedehnt“, so Borgmann. Das Gremium hatte vor rund zwei Wochen auf Initiative des SSW entschieden, dass auf den 24 Spielplätzen nicht mehr geraucht werden soll.

Bernd Ernstmeyer von den Grünen hatte sich mehr versprochen. Er ist Mitglied des Aufsichtsrats der Eckernförde Touristik- und Marketinggesellschaft (ETMG) und hatte in der jüngsten Sitzung am Montag angestoßen, den blauen Dunst am Strand generell zu verbieten.

Er nehme wahr, dass dazu ein Wunsch in der Bevölkerung besteht. „Dieser kleine Filter ist Gift“, sagte er jetzt. In einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs mit einer neuen Wahrnehmung in Umweltfragen „wäre der Schritt ein großes Zeichen der Politik gewesen“, so Ernstmeyer.

Generelles Verbot noch nicht vom Tisch

In anderen Ostseebädern sei das Rauchen am Strand bereits nicht mehr erlaubt. „Denen hätten wir den Rücken gestärkt.“ Je mehr Küstenorte mitmachten, desto eher würden sich Menschen, die ihre Kippen im Sand entsorgten, Gedanken darüber machen, ob sie noch auf der Höhe der Zeit sind.

Ein generelles Verbot ist jedoch nicht vom Tisch. „Wir fangen erst einmal mit den Spielplätzen an, das sind bereits große Bereiche an der Küste. Wir behalten uns vor, es auch am restlichen Strand einzuführen“, sagte Stefan Borgmann.

Die Resonanz werde abgewartet. Den größten Anteil am Strandmüll machen ihm zufolge Zigarettenkippen aus. Er wies jedoch auch darauf hin, dass ein Verbot schlecht zu kontrollieren sei. „Wir können dafür keine Mitarbeiter abstellen, sondern appellieren an das gute Gewissen.“

Hinweisschilder an den Eingängen

Aber die ETMG setzt auch auf soziale Kontrolle durch die Besucher der Spielplätze gegenseitig. Denn bald kann sich jeder auf das Hinweisschild an den Eingängen berufen, wenn jemand dort raucht. Die Touristikgesellschaft bewirtschaftet die Strände im Auftrag der Stadt und übt damit das Hausrecht an Eckernfördes Meeresufer aus.

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