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Eckernförde Kino kommt auf den Skaterplatz
Lokales Eckernförde Kino kommt auf den Skaterplatz
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11:35 26.04.2019
Von Christoph Rohde
Plan B wird jetzt Plan A: Neuer Standort für ein Kino in Eckernförde ist der Skaterpark Quelle: Christoph Rohde
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Eckernförde

Der Hauptausschuss der Stadt Eckernförde hat sich Donnerstagabend in nichtöffentlicher Sitzung einstimmig dagegen ausgesprochen, mit dem Investor für das Bahnhofsareal einen Kaufvertrag abzuschließen. Für die Bauleitplanung und das Wettbewerbsverfahren sollte der Investor die Kosten übernehmen. Dafür erbat er sich nach Angaben von Bürgermeister Jörg Sibbel einen notariellen Kaufvertrag über die städtischen Flächen des Bahnhofsareals. Der Kaufvertrag wäre erst "scharf gestellt" worden, wenn der Bebauungsplan rechtskräftig geworden wäre.

Teure Umplanungen und Baukostensteigerungen

Der Hauptausschuss bedauerte laut Sibbel, dass der Investor bislang nicht bestätigten konnte, ein noch fehlendes Privatgrundstück am Schulweg vollumfänglich in das Projekt Bahnhofsareal einbringen zu können. Gleichzeitig zog sich der Kino-Investor aus dem Vorhaben zurück mit dem Hinweis auf teure Umplanungen nach der Unterschutzstellung eines historischen Gebäudes im Bereich Reeperbahn/Bahnhof, auf allgemeine Baukostensteigerungen und ein schlechtes Einkommensergebnis aus dem Kino-Jahr 2018.

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Von CDU, SSW und FDP beschlossener Plan B wird jetzt wirksam

Da sich der Standort Bahnhofsareal derzeit nicht verwirklichen lässt, greift jetzt der Plan B. Mit knapper Mehrheit von CDU, SSW und FDP hatte die Ratsversammlung im Februar beschlossen, dass Kino und Verbrauchermarkt auf dem bisherigen Skaterplatz realisiert werden können, wenn bis zum 31. März sich weder die Standort Bahnhofsgelände noch Rewe-Markt/Gartenstraße verwirklichen lassen. Die Frist ist inzwischen verstrichen. Eine geforderte Vorstellung des Projekts Bahnhofsareal im nächsten Bauausschuss wird entfallen, da dafür keine Grundlage mehr gegeben ist. Interessenten für den Standort Skaterpark zu finden, dürfte nach Ansicht des Bürgermeisters "kein Problem" sein.

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