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Eckernförde Kirche wurde zur Bühne
Lokales Eckernförde Kirche wurde zur Bühne
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16:48 31.03.2019
Von Rainer Krüger
Vanessa Richter (links) und Caro Domke von der Eckernförder Band "Planlos" stimmten beim Open-Stage-Konzert Popsongs und auch Abendlieder an. Quelle: Rainer Krüger
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Eckernförde

Für Stimmung sorgte die Band Bugenhagen aus Rendsburg mit dem Popklassiker „What If God Was One Of Us“ von Joan Osborne oder der Leonard-Cohen-Hymne „Halleluja“. Mit Nele Brammer, Clara Lorenzen und Christian Schröder gab es gleich drei Vokalisten für Chor- oder Sologesang. Einprägsam war die Bugenhagen-Version von John Lennons „Imagine“, die durch den Sopran von Clara Lorenzen deutlich anders klang als das Original.

Mehr Mut zur Individualität

Neu im Vergleich zur Open-Stage-Premiere 2018 war ein eingebetteter Poetry-Slam. Ganz ohne Wettbewerb trugen Laura Wiebke Bestmann und Niklas-Malik Dreyer ihre Texte vor. Gesellschaftskritisches und Gefühlvolles war zu hören. In ihrem Text „Maskenball“ trat Bestmann für Mut zur Individualität ein. „Um unersetzbar zu sein, muss man anders sein als die anderen“, plädierte sie für Originalität. In seinen Gedichten trat auch Dreyer dafür ein, authentisch zu sein. „Bin ich so wie er, dann bin ich nichts“, fand er.

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