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Eckernförde Altenholz verschiebt die Einigung
Lokales Eckernförde Altenholz verschiebt die Einigung
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07:36 13.12.2018
Von Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Streitpunkt Klärwerk Bülk: Im langjährigen Konflikt zwischen Kiel und den Umlandgemeinden geht es um zu viel gezahlte Investitionskosten.  Quelle: Ulf Dahl
Altenholz

Allerdings hatte ein Jurist auf einige sprachliche Unklarheiten im Vertragsentwurf hingewiesen, die geklärt werden sollten. Grundsätzlich hatten die Landeshauptstadt Kiel, zwölf Umlandgemeinden und der Abwasserzweckverband Ostufer Kieler Förde bereits im Sommer eine Einigung in dem langjährigen Konflikt erreicht. Kurz vor Jahresende geht es nun in den verschiedenen Gemeinden um die jeweiligen Verträge.

Sprachliche Unklarheiten

Der Altenholzer Gemeindevertreter Andreas Piltz (CDU), selbst Jurist, wies in der Sitzung am Mittwoch auf einige Unklarheiten hin, die zu unterschiedlichen Auslegungen führen könnten. Diese seien aber einfach zu bereinigen. Er empfahl, noch die Chance dazu zu nutzen. Bürgermeister Carlo Ehrich (SPD) vermutete, dass Altenholz die einzige Umlandgemeinde sein werde, die den Vertrag nicht dieses Jahr unterzeichnet. 

Zu viel Investitionskosten gezahlt

Im langjährigen Konflikt zwischen Kiel und den Umlandgemeinden geht es um zu viel gezahlte Investitionskosten. So soll Altenholz durch den Vertrag eine Rückerstattung von 970.000 Euro erhalten. Möglicherweise führt die Vertagung nun allerdings dazu, dass die Landeshauptstadt den für die Gemeinde günstigeren neuen Schlüssel für die Entgeltberechnung nicht mehr rückwirkend anwendet. Darauf deutet die Sitzungsvorlage hin.

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