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Eckernförde Initiative für Coffee-to-go-Pfandsystem
Lokales Eckernförde Initiative für Coffee-to-go-Pfandsystem
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14:28 12.02.2019
Von Rainer Krüger
Sie wollen die Müllproduktion durch Coffee-to-go-Einwegbecher eindämmen. Sibylle Meyer (links) und Fabian Eckert (rechts) stellten Manina Herden (2. von links) und Dörte Lienau ihre jeweiligen Mehrwegbechersysteme vor. Quelle: Rainer Krüger
Eckernförde

Geschäftsleute und Kommunalpolitiker hörten zu, was Herden und drei Experten zu sagen hatten. Zwei davon stellten ihre jeweiligen Pfandsysteme für Mehrweg-Plastikbecher vor. Fabian Eckert stellte Recup aus München vor, Sibylle Meyer Fair-Cup aus Göttingen.

Recup und Fair-Cup stellen ihre System vor

Beide Anbieter gingen davon aus, dass ihre Becher jeweils 1000 Spülgänge überstehen. Ein wesentlicher Unterschied zwischen beiden war, dass Fair-Cup die Becherdeckel mit 50 Cent mitbepfandet und Recup nicht. Der jeweiligen Bechertypen kursieren für jeweils einen Euro Pfand. „Für Nutzer gibt keine Ausrede mehr“, benannte Eckert den für ihn wesentlichen Vorteil eines möglichst weit vernetzten Pfandsystem im Interesse der Umwelt.

Klimaschutzmanagerin neutral gegenüber Anbietern

Herden sah die Anbieter neutral. „Beide Systeme funktionieren und wären ein Fortschritt“, sagte sie. So sah es auch Expertin Dörte Lienau von der Abfallwirtschaft Rendsburg-Eckernförde (AWR). „Wir müssen schauen, dass alles was wir in den Kreislauf bringen, möglichst lange erhalten bleibt“, nannte sie eine Strategie, das Müllaufkommen einzuschränken. Denn Abfall zu vermeiden, müsse das oberste Ziel sein.

Bei einem Mehrweg-System müsste die Geschäftswelt mitmachen

Grundsätzlich empfanden alle Gäste Mehrweg-Systeme als Fortschritt. Sabrina Bock von der Eckernförde Touristik und Marketing GmbH bot an, beim Bekanntmachen der Pfand-Idee in der Geschäftswelt zu helfen. „Wir wollen in unseren Gesprächen versuchen, ein Meinungsbild zu bekommen, damit die Betriebe möglichst mit nur einem der beiden Anbieter kooperieren“, so Herden. Sie rechnet mit schnellem Umsetzen: „Jeder Betrieb kann selbst mit den Ansprechpartnern Kontakt aufnehmen.“

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