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Eckernförde Essen im Beisein des THW Kiel
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17:41 16.01.2020
Von Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Seit gut einem Jahr hat die Kochfabrik mit dem Restaurant Heimspiel neben dem THW-Leistungszentrum geöffnet. Betreiber ist Karsten Geuenich. Es läuft gut, erklärt er. Nicht bewährt hat sich allerdings der Versuch, ab nachmittags einen A-la-carte-Betrieb anzubieten: „Wir sind zu abgelegen.“ Quelle: Kerstin v. Schmidt-Phiseldeck
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Altenholz

Na klar: Mancher Gast schaut beim Essen im „Heimspiel“ auch schon mal, ob einer der THW-Kiel-Handballer zu entdecken ist, die nebenan im neuen Leistungszentrum in Altenholz-Klausdorf trainieren. Denn auch die Profis nutzen das Restaurant. Tatsächlich sind sie hier auch jeden Tag beim Essen zu sehen – ein Teamfoto hängt im Restaurant.

Über die Handballcamps im Leistungszentrum kommen aber auch andere Spitzensportler als der THW Kiel mal nach Altenholz, erklärt Karsten Geuenich (52). So traf er zum Beispiel den früheren Nationalspieler Pascal Hens, der später auch in der Tanzshow „Let’s dance“ ganz vorne landete: „Ein angenehmer Typ.“ 

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Dataport-Mitarbeiterrestaurant steht allen offen

Im öffentlichen Mitarbeiterrestaurant „Heimspiel“ nutzen neben den etwa 770 Dataport-Mitarbeitern auch andere Besucher den Mittagstisch. Neben der Möglichkeit, sein Essen am Bufett individuell zusammenzustellen, gibt es täglich drei Hauptgerichte. Das nutzen zum Beispiel auch einige Studierende der Fachhochschule direkt nebenan. Die versorgt Karsten Geuenich zudem schon morgens direkt in der FH über sein Catering-Unternehmen mit Brötchen, Kaffee und anderen Sachen zum Mitnehmen. 

"Heimspiel" versteckt sich etwas für Außenstehende

Der Versuch, ab 15 Uhr das „Heimspiel“ als A-la-carte-Restaurant zu etablieren, wird am 1. Februar allerdings beendet. Geöffnet ist künftig nur noch von 7 bis 15 Uhr. Für Außenstehende ist das Restaurant, das sich zwischen Leistungszentrum und IT-Dienstleister Dataport versteckt, tatsächlich nicht auf Anhieb zu sehen. Auch die Hotelgäste waren als Zielgruppe angepeilt, kamen aber nicht so häufig wie erhofft: „Das sind oft auch Handwerker“, erklärt Karsten Geuenich

Essensangebot berücksichtigt viele Interessen

Hinzu kommt, dass es sehr schwer sei, Personal zu finden, erklärt er. Und dem gelernten Koch, der im Molfseer Drathenhof und auf Sylt ausgebildet wurde, sei es wichtig, dass keine Convenience-Produkte fürs  Essen verwendet werden.

Zudem legt er Wert darauf, dass in den Essensplänen so viele Interessen wie möglich berücksichtigt werden, damit auch Allergiker oder Veganer etwas finden. Vor dem, was sein Team „letztes Jahr geleistet hat, ziehe ich den Hut“, lobt der 52-Jährige. Schon früher, im alten Gebäude, betrieb er die Dataport-Kantine.

Künftig soll es mehr Themenabende geben

Trotz der Reduzierung der Öffnungszeit von zwei Schichten auf eine wird das Heimspiel auch künftig zu besonderen Anlässen noch abends öffnen – das nächste mal zum Tapas-Abend am 22. Februar. Schon 2019 bot er vier dieser Themenabende an, unter anderem einen „Cajun-Abend“ mit Blues-Musik. Derzeit, erklärt Karsten Geuenich, arbeite er an einem irischen Abend. Dauerhaft kann er sich vorstellen, diese Zusatzabende einmal im Monat zu veranstalten. 

Gut genutzt wird nach seinen Angaben zudem das Angebot, die Räume für Feiern zum mieten. So hat er nach den Weihnachtsfeiern auch schon Anmeldungen für Konfirmationen, hinzu kommen andere Anlässe wie Geburtstage. Dafür steht der Clubraum mit bis zu 48 Plätzen zur Verfügung, aber auch das Restaurant

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