Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Eckernförde Schau informiert über Plastik im Meer
Lokales Eckernförde Schau informiert über Plastik im Meer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:51 17.06.2018
Von Rainer Krüger
In einem Bildungsprojekt zu Plastikmüll ließen die Kieler Studenten Gulnara Maguzumova (stehend von links), Adina Arth, Kevin Schröder, Anisja Obermann, Daniela Herrmann (hockend von links) und Leslie Matthiesen Grundschüler angeschwemmten Kunststoff zu Seetieren verarbeiten. Die Schau "Skulpturen aus dem Meer" ist in dieser Woche im Ostsee-Info-Center zu sehen. Quelle: Rainer Krüger rik
Anzeige
Müllproblem

Für die Ausstellung „Skulpturen aus dem Meer“ bastelten Kinder der Kieler Goethe-Grundschule Wassertiere aus angeschwemmten Kunststoff.

„Mindestens zehn Millionen Tonnen Plastikabfälle gelangen jedes Jahr allein von Land in die Ozeane“, betont Kevin Schröder. Mit Adina Arth, Daniela Herrmann, Gulnara Maguzumova, Leslie Matthiesen und Anisja Obermann stellte er die Ausstellung auf die Beine. Sie studieren alle Nachhaltigkeits- und Umweltwissenschaften an der Kieler Uni.

Anzeige

„Es gibt immer mehr Plastikmüll am Strand“, so Schröder. Die Frage sei, was wir dagegen tun können. „Lass uns den Müll wieder in die Öffentlichkeit holen“, verdeutlichte Leslie Matthiesen den Gedankengang der Projektmacher. Mit dem Bildungsprojekt in zwei vierten Klassen wurden gleich zwei Ziele verfolgt. Zunächst das Aufklären der Kinder über das Problem. Außerdem bastelten die Schüler aus angeschwemmten Müll Pinguine, Quallen und auch ein Walross für die Ausstellung.

Die Schau soll auch zum Vermeiden von Plastikmüll beitragen. Wie das gehen kann, verriet das Mädchen: „Im Projekt haben wir den Juni als Helden-Monat. In ihm verzichten jeder auf zwei Plastiksachen. Bei mir sind es Tüten und Strohhalme.“

Eckernförde Markt-Neubau geplant - Sky-Kino bleibt eine Option
Christoph Rohde 16.06.2018
Eckernförde Kurs KN hilft in Gettorf - Leben retten kann jeder lernen
Manuela Schütze 15.06.2018
Cornelia Müller 15.06.2018