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Eckernförde Gewittersturm bremste Benefizaktion
Lokales Eckernförde Gewittersturm bremste Benefizaktion
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18:16 01.09.2019
Von Rainer Krüger
873 Teilnehmern starteten beim 15. Lauf ins Leben und bewiesen so Solidarität mit Krebspatienten. Quelle: Rainer Krüger
Eckernförde

 „Wir hatten einen unglaublich tollen Sonnabend mit Temperaturen bis 30 Grad. Aber dann folgte eine Nacht, die es in sich hatte“, resümierte Organisatorin Wienke Voß von der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft. Zwei Mal wehten in der Nacht zu Sonntag heftige Böen über das Lager der Teilnehmer des Laufs ins Leben. Die Folge: Das Benefizrennen für Menschen mit Krebs auf dem Sportplatz des Schulzentrums Süd wurde abgebrochen. Was den 35 Teams bei der 15. Auflage des Laufs passierte, schilderte Meike Nielsen von den Borbyer Kreisläufern. „Gegen 0.30 Uhr wurde es auf einmal richtig stürmisch. Das Technische Hilfswerk löste Alarm aus und schickte uns alle in die Halle. Zum Glück haben wir noch die Seitenwände vom Zelt abgebaut, sodass der Wind wenig Angriffsfläche hatte.“ So kamen die Kreisläufer mit dem Schrecken davon.

Doch das Gewitter kam zurück. „Nach einer halben Stunde war der Wind vorbei und alle kehrten zu ihren Zelten zurück. Doch dann ging es wieder los. Deswegen brachen wir den Lauf von zwei bis sieben Uhr ab“, sagte Nielsen. „Verletzt wurde niemand. Allerdings wurden drei bis vier Zelte beschädigt“, lautete ihr Fazit. Obwohl alle Teams ab sieben Uhr beim eigentlich für 22 Stunden angesetzten Lauf weitermachten, verhagelte das Unwetter die Bilanz. „Wir hatten auf mehr als 1000 Teilnehmer gehofft“, so Voß. Auch die 34.000 Euro Erlös für die Krebsgesellschaft erreichten nicht die Marke von 36.000 Euro im Vorjahr.

Auch Politikprominenz zeigte Einsatz für die gute Sache

Einen Rekord aber gab es: Die Temperaturen um die 30 Grad am Sonnabend nach dem Start um 13 Uhr. Nach der von Hunderten Teilnehmern absolvierten Ehrenrunde zeigte auch Politikprominenz Einsatz für die gute Sache. SPD-Landesvorsitzende Serpil Midyatli aus Gettorf sowie Bundestagsabgeordneter Johann Wadephul und Eckernfördes Bürgermeister Jörg Sibbel von der CDU liefen jeweils eine Stunde mit. In der Schluss-Stunde am Sonntag war Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) dabei. Der Eckernförder bescheinigte dem Lauf ins Leben ein „besonderes Feeling“. Denn: „Alle in Eckernförde und Schleswig-Holstein können stolz sein, dass es so eine Veranstaltung gibt.“

Welcher Ehrgeiz für die gute Sache die Teilnehmer auszeichnet, war an Birte Lindner (35) vom SV Holtsee zu sehen. Mit der acht Monate alten Tochter Alva im Kinderwagen drehte sie ihre Runden. „Ich mache schon seit 2014 mit“, verriet sie. Neben ihr schob Freundin Anja Hinz (32) die Kinderkarre mit Sohn Niklas (2): „Für mich ist es die Premiere. Birte hat mich überredet.“

Die Veranstalter der Krebsgesellschaft und ihre vielen Eckernförder Helfer feierten die 15. Auflage. Neu waren ein Kinderlauf mit 53 Mädchen und Jungen sowie ein Poetry Slam mit zehn Dichtern. Sowohl die Band Noorrock als auch der Mittelalter-Verein Miranargh widmeten dem Lauf eigene Lieder.

Das Unwetter war anscheinend begrenzt

Nur die Feuerwehr Barkelsby meldete einen nächtlichen Einsatz in der Waabser Chaussee. „Erst sägten wir einen angebrochenen Ast ab, dann sammelten wir Geäst von der Straße“, so Wehrführer Jens Nommels.

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