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Eckernförde Erste Bürger-Denkfarbrik Ende August
Lokales Eckernförde Erste Bürger-Denkfarbrik Ende August
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15:31 12.07.2019
Von Cornelia Müller
Die historische Mühle Rosa markiert einen teil des alten Zentrums der Gemeinde Gettorf, das von viel Grün eingerahmt ist. Was soll, darf oder muss sich verändern? Die Bürger sollen mitreden beim Masterplan für die Zukunft. Quelle: Cornelia D. Mueller
Gettorf

Die Lenkungsgruppe Gettorf, die die Gemeindevertretung einmütig für die Arbeit am Ortsentwicklungskonzept zusammengestellt hatte, hat erstmals getagt. Sie gibt nicht etwa die Inhalte vor. Sie bestimmt auch nicht, welche Schwerpunkte bei künftigen Vorhaben in Gettorf, auf die Gemeinde Einfluss hat, gesetzt werden.

"Das Gremium, in dem Vertreter aller Fraktionen und auch das Amt vertreten sind, soll den Prozess der Meinungsbildung steuern. An dessen Ende stehen erst die Schwerpunkte für das Gettorf der Zukunft", sagt Bürgermeister Hans-Ulrich Frank (CDU). Wir haben jetzt gemeinsam mit den mit dem Beteiligungsprozess beauftragten Planern einen ersten Zeitplan festgelegt."

Bürgerwerkstatt Gettorf mit neutraler Moderation

Der sieht so aus: Bürger, die bereits bei der Einwohnerversammlung Ende Mai Interesse an der inhaltlichen Mitarbeit bekundet haben, sowie alle, die erst jetzt von der Möglichkeit hören, sind zur ersten Bürgerwerkstatt mit den neutralen Moderatoren der AC Planergruppe willkommen. Ende August ist es soweit.

"Den genauen Termin für diese Denkfabrik geben wir im Amtsblatt und über die Medien bekannt", sagt Frank. Wer schon registriert ist, bekommt zusätzlich Post. In Arbeitsgruppen werden Interessierte die Bereiche festlegen, die unter die Lupe genommen werden sollen, und Vorschläge für künftige Entwicklungen festhalten.

Kinder und Jugendlich in Gettorf werden auch gefragt

Im Oktober folgt eine Sitzung nur für Kinder und Jugendlich, die Vorstellungen nochmals gesondert einbringen. Die Planer gehen auf der Grundlage zahlreicher kommunaler Beteiligungsprozesse davon aus, dass sie sich lieber in ein Forum Gleichaltriger einbringen.

Schritt drei sieht eine Runde aller Bürgermeister im Dänischen Wohld vor. Die Umlandgemeinden sind von der Gettorfer Ortsentwicklung mit betroffen. Gettorfs Infrastruktur spielt eine zentrale Rolle für Bürger im ganzen Wohld.

Ergebnisse münden ins Ortsentwicklungskonzept Gettorf

Schließlich beschäftigt sich die Gemeindevertretung mit den vorläufigen Ergebnissen. Sie muss einen groben, auch rechtlich tragbaren Plan auf dieser Grundlage aufstellen. Danach folgt als fünfter Schritt eine zweite Bürgerwerkstatt fürs „Feintuning“. Diese Werkstatt ist für Ende Januar/Anfang Februar 2020 vorgesehen.

Frank: „Das Gesamtergebnis ist Grundlage für alle planungsrechtlichen Vorgaben und Weichenstellungen, die später die Kommunalpolitik vornimmt. Der Masterplan wirkt in die Zukunft.“

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