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Eckernförde Küstenschutz: Millionen-Hilfe in Sicht
Lokales Eckernförde Küstenschutz: Millionen-Hilfe in Sicht
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06:02 11.12.2018
Von Tilmann Post
Bei einem angenommenen Hochwasser von 2,50 Meter über Normal Null stehen weite Teile der Altstadt unter Wasser. Hinzu kommt bei Oststurm der Wellenschlag. Küstenschutz an Strand, Hafen und Borbyer Ufer soll dem entgegenwirken, schlägt der "Masterplan Küste" vor. Quelle: hfr
Eckernförde

„Wir müssen etwas tun“, sagte Axel Sperber vom Bauamt jetzt mit Blick auf die jüngste brenzlige Situation im Ostseebad. Im Januar 2017 war die Ostsee 1,65 Meter höher als üblich gestiegen. Das Wasser reichte damals knapp unter die Hafenkante.

Im "Masterplan Küste" von 2017 wurden zahlreiche Maßnahmen empfohlen, deren Kosten mit rund 13 Millionen Euro veranschlagt wurden. Was davon umgesetzt wird, wie hoch die Kosten tatsächlich sind und was davon gefördert wird, soll nun ein Gutachter klären. Das Ergebnis wird für Mitte 2020 erwartet.

90 Prozent der Kosten könnten übernommen werden

Die Aufstellung der Einzelheiten ist Voraussetzung für die mögliche Förderung durch das Land von bis zu 90 Prozent. Das hat ein Gespräch der Verwaltung mit dem Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz sowie dem Umweltministerium und den Stadtwerken ergeben.

Möglich sind mobile und feste Hochwasserschutzwände, künstliche Riffe am Meeresgrund und Wälle am Strand. Laut Bürgermeister Sibbel werde die Umsetzung sicher zehn Jahre in Anspruch nehmen, ein Abschluss ist damit 2030 vorgesehen.

„Für uns war es das erfolgreichste Jahr.“ Zufrieden blickt der Eckernförder Architekt Stefan Rimpf auf 2018 zurück. Hinter ihm liegt die Gestaltung eines spektakulären Empfangsgebäudes für den Saurier Park bei Bautzen. Für das Mitoseum in Form einer Urzelle wurde das Büro mit Preisen überhäuft

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