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Eckernförde Der Spieker bekommt Förderer
Lokales Eckernförde Der Spieker bekommt Förderer
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17:46 11.01.2017
Von Cornelia Müller
Nadi und Fritjof Kviske möchten die Kultur im Spieker am Hafen von Eckernförde unterstützen. Sie wollen einen Förderverein für die urige Location, die auch viele namhafte Künstler anzieht, gründen. Betreiber Thomas Kunkowski (rechts) ist „total happy“ über die Initiative. Quelle: Cornelia Müller
Eckernförde

Initiatoren der anstehenden Vereinsgründung sind Nadi und Fritjof Kviske (60 und 65). „Was Thomas Kunkowski als Betreiber an Kulturarbeit leistet, ist in der Form im weiten Umkreis einmalig und braucht mehr Unterstützung“, sind sie überzeugt. Das Paar war lange in Dänischenhagen zu Hause und wurde durch Freunde auf den Speicher der Familie Siemsen von 1886 aufmerksam. Nach ersten Konzertbesuchen wurden sie Fans, gewannen die kleine Bühne mitten im Publikum lieb. Inzwischen wohnen Kviskes sogar in Eckernförde.

 Vor fünf Jahren begann die musikalische Spieker-Geschichte. Unterm Gebälk des früheren Speichers hat Pächter Kunkowski (56) eine Art Musikkneipe etabliert, in der sich Künstler aus Deutschland, Europa und sogar aus Übersee die Klinke in die Hand geben. Jeden Mittwoch, Freitag und Sonnabend ist Konzert vor bis zu 50 Gästen. Donnerstags spielt der Kieler Pianist Markus Jan Weber, der Musiker für Kreuzfahrtschiffe ausbildet, am Steinway-Flügel. Das Beste: Niemand bezahlt Eintritt. Die Künstler bitten um eine Spende, wenn’s gefallen hat. Und es gefällt, der Spendenhut ist meist gut gefüllt. Wirt Kunkowski bekommt davon nichts ab. Ihm bleiben Einnahmen von Wein, Biobier, Snacks. „Das ist für mich ganz knapp“, räumt er ein. „Dass jeder für Musik das gibt, was er kann, entspricht meiner Überzeugung. Würde ich alles samt Gema-Gebühren genau kalkulieren, wäre das Eintrittsgeld für viele zu hoch. So aber traut sich jeder, auch wenn er die Künstler nicht kennt.“ Viele kennt man sehr wohl: US-Top-Folkstar Tim Grimm, Cellist David Shamban, Tears for Beers, Clasen-Köhler-Quartett, Blues-Altmeister Georg Schroeter/Marc Breitfelder, Maya Mo, Gitarrist Daniel Puente Encina oder Sofia Talivig, umschwärmte Newcomerin der internationalen Folk-Szene. Das alles wollen die Kviskes jetzt fördern. „Wie hoch der Vereinsbeitrag ist und was wir damit genau leisten, um eine private Kulturinstitution mit Strahlkraft lebendig zu halten, wollen wir mit den künftigen Mitgliedern vor der Gründung ausloten“, sagen sie.

Erstes Treffen im Spieker

 Das erstes Treffen des künftigen Fördervereins ist am Donnerstag, 26. Januar, um 20 Uhr im Spieker, Langebrückstraße 34, in Eckernförde. Wer mitmachen will, kommt einfach dazu. Infos gibt es auch unter Tel. 0178/6666689 oder info@spieker-eckernfoerde.de.

Nach einem Autounfall am Dienstagnachmittag, 10. Januar, um 17 Uhr in der Friedrichsorter Straße mit einem Sachschaden in Höhe von mindestens 5000 Euro sucht die Polizei nach Zeugen.

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