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Eckernförde Irakischer Schleuser in Strande gefasst
Lokales Eckernförde Irakischer Schleuser in Strande gefasst
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16:57 26.10.2017
Von Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Beamte der Bundespolizei haben im Ostseebad Strande einen 27-jährigen Iraker festgenommen. Quelle: Cornelia Müller (Symbolfoto)
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Strande

Es soll alles ganz schnell gegangen sein, in der Dorfstraße in Strande, gegen 8.30 Uhr. Die Bundespolizei kam mit vier Einsatzwagen und verhaftete den irakischen Staatsbürger, der dort mit Frau und Kind lebte. Nun sitzt der Mann in Neumünster in Untersuchungshaft.

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Ihm wird vorgeworfen, mit zwei weiteren Personen eine Schleusung von 328 Flüchtlingen von der Türkei nach Griechenland vorbereitet zu haben. Dies bestätigte Kiels Oberstaatsanwalt Axel Bieler und erklärte: „Bei der Überfahrt am 28. Oktober 2015 brach das Boot auseinander, 54 Menschen kamen zu Tode.“  

Festgenommener Iraker kam 2015 nach Deutschland

Der Mann soll Kontakte zu Flüchtlingen hergestellt haben, Modalitäten geregelt und den Transport zum Startort organisiert haben. Ende 2015 kam der mittlerweile festgenommene Iraker nach Deutschland und beantragte Asyl. Er hat eine befristete Aufenthaltsgenehmigung.

Die Ermittlungen würden nun von der Staatsanwaltschaft Kiel weitergeführt, erklärte Axel Bieler. Man wolle diese schnellstmöglich abschließen, um den in Schleswig-Holstein lebenden Mann vor dem Landgericht Kiel anzuklagen. Zwar habe man auch im Norden mit Schleusern zu tun: „Aber das ist schon ein herausragender Fall für uns.“

Mehr dazu lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der Kieler Nachrichten (26. Oktober 2017).

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