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Eckernförde Green Screen: Ruhm auf über 500 Metern
Lokales Eckernförde Green Screen: Ruhm auf über 500 Metern
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07:04 08.08.2019
Von Tilmann Post
Ulrike Lafrenz (zweite von links) dankte Spenderin Karin Lembke, bevor Bauhof-Mitarbeiter Robert Bruhn (links) und Reiner Kroll den ersten Preisträger-Ehrenstein in das Pflaster der Promenade setzten. Quelle: Tilmann Post
Eckernförde

Bauhof-Mitarbeiter fügten am Donnerstag die Ehrenplatte Nummer 140 in Höhe des Eckernförder Ruderclubs in das rote Pflaster der Promenade. Auf ihr sind die Preisträger des besten Films 2018 verewigt, Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg für ihr Werk „White Wolves“.

In jeweils rund sechs Metern Abstand sollen noch 15 weitere rechteckige Steine folgen. In die Oberflächen der 40 mal 32 Zentimeter großen, zehn Zentimeter dicken Platten aus chinesischem Granit sind die Namen aller Sieger des Jahres 2018, die Kategorie sowie das Green-Screen-Logo eingraviert.

Wichtiges Aushängeschild von Green Screen

Der „Walk of Fame“ hat sich laut der Fördervereinsvorsitzenden Ulrike Lafrenz zu einem wichtigen Aushängeschild von Green Screen entwickelt. „Für alle Filmemacher ist es der Höhepunkt, während des Festivals einmal hierher zu kommen, um ihren eigenen Stein zu finden“, sagte sie gestern.

Das gehöre zu dem besonderen Band, das die Teilnehmer mit dem Festival verbinde, so Lafrenz. Einen großen Anteil daran hat Karin Lembke, die die Ehrenplatten seit 2008 spendet. Welche Summe sie seitdem dafür ausgegeben hat, behält Lembke für sich.

Anerkennung für Eckernförder Festival-Team

Angefangen habe sie damit, um Green Screen sowie dem damaligen Festivalleiter und Gründer Gerald Grote „mit seiner blühenden Fantasie“ ihre Wertschätzung auszudrücken. „Auch heute noch ist es mein Beitrag, dem Team zu zeigen, wie groß meine Anerkennung ist“, sagte Lembke.

Sie halte die Arbeit weiterhin für grandios, auch wenn sie sich nun zurückziehe. „Ich bin in einem Alter, in dem man die Aufgaben an Jüngere abgeben kann“, so die 74-Jährige.

Ruhmesmeile bald 550 Meter lang

Ob die Stadt den Part nun wieder – wie im ersten Green-Screen-Jahr – übernimmt, ist offen. „Wir sind Karin Lembke zutiefst dankbar, sie ist die größte private Einzelspenderin, die wir haben“, sagte Maike Juraschka von Green Screen.

Wenn alle 16 neuen Platten gesetzt sind, reicht die Ruhmesmeile in etwa bis zur Galerie Nemo. Damit wächst sie auf rund 550 Meter an. 2008 wurde der erste Stein mit den Preisträgern des Vorjahres am Anfang der Promenade in Höhe Ostsee-Info-Center gesetzt – damals für das Sonderprogramm zu Ehren des Naturfilmers Heinz Sielmann.

Das Naturfilmfestival Green Screen findet vom 11. bis 15. September in Eckernförde statt.

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Auf der Strandpromenade werden alle Preisträger mit ihren Namen in Granit verewigt.
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