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Eckernförde Konzept für Neuwittbeks Streuobstwiese
Lokales Eckernförde Konzept für Neuwittbeks Streuobstwiese
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07:09 15.03.2019
Von Cornelia Müller
Apfelblüte für die Artenvielfalt: Neuwittenbek will dafür sorgen, dass die Streuobstwiese ihren Namen verdient. Quelle: Cornelia D. Mueller
Neuwittenbek

„Bei den Obstbäumen wurde der Erziehungsschnitt, der in den ersten Jahren regelmäßig notwendig ist, versäumt.“ Das erläuterte Wolfgang Miethke (SPD), Wählbarer Bürger im Wege- und Umweltausschuss und Mitglied im Naturschutzverein Neuwittenbek, den Kollegen im politischen Gremium am Mittwoch.

Zudem sei die Wiese einfach wie ein Rasen gemäht worden. „Das ist absolut kontraproduktiv“, betonte er.  Damit sich daran etwas ändert, legte er jetzt ein neues Pflegekonzept vor, das mit dem Verein zusammen erarbeitet wurde.

Streuobstwiesen sind besonders artenreich

„Die Streuobstwiese ist ein zweistufiges Biotop“, klärte er auf. „Oben ist die Kronenschicht, besonnt, vital, besonders attraktiv für Vögel. Unten ist die sogenannte Krautschicht, die für Insekten wichtiger Lebensraum ist. Daher gehören Streuobstwiesen zu den artenreichsten Biotoptypen in Mitteleuropa.“

In Kürze soll die Grünfläche in Kooperation mit dem örtlichen Naturschutzverein für eine regional passende Wildwiesensaat vorbereitet werden. Die Bäume werden in den kommenden drei Jahren den versäumten Schnitt bekommen.

Wildwiese Neuwittenbek wird zweimal im Jahr gemäht

Für die Wiese ist die zweimalige Mahd pro Jahr mit dem Balkenmäher vorgesehen. Um die Ausmagerung zu erreichen, wird das Mähgut abgefahren. Der Ausschuss stimmte dem Konzept zu.

Ab Sommer dürften die erste Blumen- und Gräservielfalt zu beobachten sein. Und die Apfelbäume haben erstmals die Chance, starke Äste auszubilden, die später reichlich Früchte tragen.

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