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Eckernförde Bürgermeisterin und voll im Beruf
Lokales Eckernförde Bürgermeisterin und voll im Beruf
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12:57 11.02.2017
Von Cornelia Müller
Bürgermeisterin Sabine Mues CDU) aus der Gemeinde Noer ist gleichzeitig Betriebsleiterin des Öko-Versuchsguts Lindhof im Dorf Lindhöft. Quelle: Cornelia Müller
Noer

Sabine Mues (CDU) aus Noer und Ursula Schwarzer (SPD) aus Fleckeby sind Bürgermeisterinnen. „Zur Nachahmung empfohlen“, bekennen sie unisono. Politische Durchsetzungskraft und Diskussionskultur, die in Gemeindevertretungen und Rathäusern wie im Kreistag lange nur männlich geprägt war, haben sie sich zunächst als bürgerliche Mitglieder in Ausschüssen oder gleich als Gemeindevertreterinnen angeeignet. Mues, 52 Jahre alt und Betriebsleiterin des Öko-Versuchsguts Lindhof der Uni Kiel, sagt: „Frauen und Männer sprechen und handeln nicht gleich. Wir hinterfragen unser Handeln stärker. Das hat nichts mit Unsicherheit, sondern mit Sorgfalt zu tun. Hinterfragen heißt ja nicht, dass ich mich in Frage stelle. Ich will aber unbedingt, dass eine wichtige Sache hieb- und stichfest ist.“ Mues ist in der 860-Einwohner-Gemeinde in dritter Legislaturperiode politisch aktiv. 2013 wurde sie Bürgermeisterin – als Nachfolgerin von Marlies Mißfeldt. Auch die Finanzausschussvorsitzenden sind in Noer mit seinen 860 Einwohnern seit Legislaturperioden Frauen.

 Ursula Schwarzer ist seit 1978 in der Gemeindepolitik und hat alle mögliche Ämter bekleidet. 2013 suchte sich die damals 65-Jährige „selbst die Mehrheit, obwohl mein Fraktion nicht die meisten Sitze hat. Ich habe mir das Amt zugetraut“, sagt sie selbstbewusst. Das hat geklappt, denn ihre langjährige Kompetenz konnten auch die anderen Fraktionen der 2200-Einwohner-Gemeinde an der Schlei nicht leugnen.

Mehr dazu am Sonnabend in Ihren Kieler Nachrichten.

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