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Eckernförde Ostring: WIR stellt Sanierung infrage
Lokales Eckernförde Ostring: WIR stellt Sanierung infrage
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17:32 10.03.2020
Von Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Flicken, Risse und Löcher in der Straße: Der Zustand des Ostrings ist nicht der beste. Doch der geplante Straßenausbau liegt überraschend auf Eis. Quelle: Kerstin v. Schmidt-Phiseldeck
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Dänischenhagen

Grund: Wegen eines Patts in der Gemeindevertretung gibt es kein Votum, in welcher Variante der Ausbau des Ostrings erfolgen soll. Geplant war ein Ausbau mit Pflastersteinen und einseitiger Entwässerungsrinne. Etwa 500 000 Euro wird der Ausbau voraussichtlich kosten. Anwohner müssen keine Ausbaubeiträge zahlen, da die Gemeindevertretung – ebenfalls im September 2019 –diese abgeschafft hat.

Die Bauzeit würde wohl fünf bis sechs Monate dauern, angedacht war bereits ein Baubeginn im März oder April. Doch nun ist unklar, ob im Ostring überhaupt etwas passiert. 

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Überraschende Entwicklung in der Gemeindevertretung

Denn zumindest vorerst stellt die WIR das Projekt infrage: „Weil derzeit unklar ist, wie teuer die Sanierung der Schule ist. Und beides parallel ist nicht machbar“, begründete WIR-Fraktionschef Ingolf Scheffler in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung. CDU-Fraktionschef Tim Gabrys sagte, er sei schon immer gegen die Sanierung des Ostrings gewesen: Das könne man irgendwann mal machen, wenn die Gemeinde viel Geld hat.

Lesen Sie auch: Dänischenhagen kippt Ausbaubeiträge

„Wir haben schon eindeutig beschlossen, dass der Ostring saniert wird“, betonte hingegen Bürgermeister Horst Mattig (SPD). Es gehe nicht um ein Ja oder Nein – sondern nur noch um die Variante. Es folgte eine Sitzungsunterbrechung und dann eine  Abstimmung mit einem Patt. Die Folge: Keine Variante ist beschlossen, das Verfahren ruht vorerst. 

Bürgermeister: Bin schockiert

„Ich bin schockiert“, sagt der Dänischenhagener Bürgermeister zu dieser Entwicklung. Noch im Bauausschuss am 20. Februar habe man einstimmig einer Variante zugestimmt: „Diese plötzliche Ablehnung kam überraschend.“

Er werde nun mit der Verwaltung eine Vorlage für das zweite Quartal erarbeiten, wie es weitergehen soll: ob der Ausbau doch startet oder die Gemeinde den Beschluss dazu aufhebt. Dann, so Horst Mattig, müsse man sich aber auch der Konsequenzen bewusst sein. In das Projekt wurden bereits Planungskosten investiert.

WIR: Müssen über Sanierung Grundschule nachdenken

Ingolf Scheffler begründet das Vorgehen mit einer neuen Entwicklung in Sachen Grundschule: Fraktionsmitglied Olaf Kühl habe für die Schule und das Umfeld ein Förderprogramm ausfindig gemacht, das im Bauausschuss vorgestellt wurde. Für eine Bestandsaufnahme in dieser Sache hat die Gemeindevertretung sogar schon Geld bereitgestellt. Bei der WIR sei im Laufe des Bauausschusses allerdings die Erkenntnis gereift, dass Ostring- und Schulsanierung „nicht beide machbar sind“.

Auf ein paar Monate für eine Prüfung komme es jetzt nicht an. Die WIR gebe aber „Schule und Bildung“ einen Vorrang vor Infrastruktur wie einer Straßenerneuerung.

CDU-Fraktionschef: Inkonsequentes Vorgehen

Tim Gabrys findet das Vorgehen der WIR inkonsequent. Erst habe diese den Antrag gestellt, die Ausbaugebühren abzuschaffen. Nun werde der Ostring aber womöglich nicht ausgebaut, stattdessen habe die WIR die Schule in den Fokus genommen: Das komme alles immer etwas spontan.

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