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Eckernförde Einig beim Schutz von Schweinswalen
Lokales Eckernförde Einig beim Schutz von Schweinswalen
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17:42 18.07.2018
Umweltminister Robert Habeck, Lorenz Marckwardt (Landesfischereiverband), Hannah Sliwka (Ostsee-Info-Center) und Wolfgang Albrecht (Fischereischutzverband) unterzeichnen die Fortschreibung der Freiwilligen Vereinbarung zum Schutz von Schweinswalen und Meeresenten. Quelle: Christoph Rohde
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Eckernförde

Schweinswale landen häufig als unerwünschter Beifang in Fischernetzen. „Wir Fischer leisten unseren Beitrag zum Naturschutz. Wir wollen keine Schweinswale fangen, wir wollen fischen“, sagte der Vorsitzende des Landesfischereiverbandes, Lorenz Marckwardt. „Die Schweinswale liegen vielen Fischern am Herzen. Deshalb unterstützen sie das Projekt und setzen PALs ein“, ergänzte der Vorsitzende des Fischereischutzverbands, Wolfgang Albrecht. Die Warngeräte imitieren die natürlichen Warnlaute der Schweinswale und bringen sie dazu, ihre Echoortung zu intensivieren. So können sie Netze rechtzeitig wahrnehmen und ihnen ausweichen.

„Ich freue mich, dass die Bereitschaft der Fischer zur Nutzung der PALs so groß ist“, sagte Umweltminister Robert Habeck (Grüne) in Eckernförde. „Inzwischen haben sich etwa 80 Prozent der Stellnetzfischer selbst verpflichtet, zum Schutz der Schweinswale ihre Stellnetzlängen zu reduzieren, PALs einzusetzen und sich am Monitoring zu beteiligen.“ Das zeige erneut, dass die Vereinbarung in der Fischerei akzeptiert werde. „Der Schweinswalschutz funktioniert nur, wenn die Fischer mitmachen.“

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Die neuartige PAL-Technik wird in Schleswig-Holstein seit April 2017 in einem Großversuch eingesetzt. Sie soll in einem begleitenden Monitoring weiter erforscht werden. Dabei stellt das Land Stellnetzfischern an der Ostseeküste PAL-Geräte kostenfrei zur Verfügung. 81 Fischer wurden bisher mit rund 1550 Geräten versorgt, die an mehr als 300 Kilometer Stellnetz angebracht wurden.

Von lno

Christoph Rohde 18.07.2018
Kerstin von Schmidt-Phiseldeck 18.07.2018
Christoph Rohde 17.07.2018