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Eckernförde Rekordzuwachs bei Solarenergie
Lokales Eckernförde Rekordzuwachs bei Solarenergie
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14:55 06.02.2020
Von Tilmann Post
Während die Solarenergie im Kreis Rendsburg-Eckernförde boomt, stagniert der Ausbau der Windkraft. Quelle: dpa
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Brekendorf/Rendsburg

Demnach hat es 2019 einen Rekordzuwachs von 32 Prozent bei Photovoltaik-Anlagen im Kreis gegeben. Felder mit Solarmodulen gibt es vor allem entlang von Eisenbahntrassen und Fernstraßen, etwa am Bordesholmer Dreieck an der A7.

Zu den Vorreitern gehörte die Gemeinde Brekendorf, wo bereits seit 2014 in einer alten Kiesgrube Sonnenstrom produziert wird. Mit 2,5 Hektar wurde dort der damals größte Solarpark im Kreisgebiet gebaut.

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Ein weiterer mit 6,55 Hektar Größe ist derzeit in Planung. Die Solarzellen sollen auf einem Feld an der A7 aufgestellt werden. Neue großflächige Anlagen mit Solarmodulen sind 2019 in Felde, Bredenbek, Kleinvollstedt und Mühbrook ans Netz gegangen.

Windkraft-Ausbau stagniert im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Im Bereich der A7/A215 in Schönbek waren in den vergangenen Jahren bereits große Solarparks errichtet worden. Ein weiterer Ausbau ist entlang der A215 in Richtung Kiel geplant.

Bei der Windkraft stagnierte der Ausbau im Kreisgebiet. Die installierte Leistung lag 2019 wie im Jahr zuvor bei 325 Megawatt. Landesweit war sie sogar zurückgegangen, weil mehr Windräder ab- als zugebaut wurden. Die installierte Leistung der Solarparks hat dagegen um 36 auf 150 Megawatt zugelegt.

Nach Angaben der SH Netz AG ist die gesamte angeschlossene Leistung aus Wind- und Photovoltaik-Anlagen im vergangenen Jahr im Kreis um acht Prozent gestiegen. Damit geht der Zuwachs allein auf das Konto der Solarenergie.

Lesen Sie auch:Das steckt hinter dem Solar-Boom in Schleswig-Holstein.

Zuwachs durch Photovoltaik-Anlagen

Insgesamt sei die Zahl der Anlagen von 3402 Wind- und Photovoltaik-Anlagen aus dem Jahr 2018 auf 3804 Stück in 2019 gestiegen.

Die Schleswig-Holstein Netz AG betreibt in mehr als 1000 Kommunen im Land Strom- und Gasleitungen. Das Unternehmen mit Sitz in Quickborn und einer zentralen Netzleitstelle in Rendsburg beschäftigt 1200 Mitarbeiter.

Mehr als 380 Kommunen aus Schleswig-Holstein halten Anteile an der Gesellschaft und erhalten damit eine Garantiedividende.

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