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Eckernförde Neuwittenbek: Bauarbeiten im Zeitplan
Lokales Eckernförde Neuwittenbek: Bauarbeiten im Zeitplan
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21:25 05.10.2019
Von Cornelia Müller
Wer von der Bundesstraße 76, aus Richtung Gettorf kommend, kurz vor der Hochbrücke über den Kanal nach Neuwittenbek abbiegt, kommt nicht weit. Bei Levensau ist die Durchfahrt durch Neuwittenbek noch gesperrt. Altwittenbek und einen Teil Neuwittenbeks erreicht man wieder. Über Gettorf und die Landesstraße 46 führt eine Umleitung. Quelle: Cornelia D. Mueller
Neuwittenbek

Insgesamt arbeiten sich die Straßenbauer in fünf Abschnitten von Levensau bis zur Abzweigung Eckholz bei Warleberg vor. 

„Wir sind gut im Zeitplan“, sagt Christoph Köster, zuständiger Geschäftsbereichsleiter des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr (LBV) in Kiel. „Mittwoch war die neue Fahrbahndecke von Levensau durch den Ortsteil Altwittenbek hindurch bis zur Straße Imbrook in Neuwittenbek fertig.“

Stimmt. Zwar stand hier Freitagmorgen noch der Schilderwald, der Fußgängern, Radlern, Anliegern mit Auto den Weg weist. Doch an der schon neu asphaltierten Strecke lud ein Team im Auftrag des LBV gerade die Sperrgitter auf den Wagen, um damit den nächsten Streckenabschnitt vom Imbrook bis Ortsausgang Neuwittenbek auszurüsten.

Durchfahrt Neuwittenbek bleibt bis Ende der Arbeiten dicht

Für motorisierte Verkehrsteilnehmer bleibt die Durchfahrt auf der K90 dennoch dicht. Anlieger gelangen zu ihren Grundstücken. Sie werden mit Handzetteln über mögliche Einschränkungen informiert. 

Von der Kreuzung Levensau bis zur Abfahrt hinter Gut Warleberg nach Gettorf wird die langjährige Holperpiste zur makellosen Fahrbahn. Auch der Fahrradweg bekommt zwischen Eckholz und Warleberg eine neue Oberfläche.

2,6 Millionen Euro investiert der LBV in die Deckenerneuerung. Die Gemeinde Neuwittenbek nutzt die Zeit der Sperrung gleich mit, um Leitungsanschlüsse in der Dorfstraße auf Vordermann zu bringen. Die Gesamtmaßnahme an der fünf Kilometer langen Strecke soll bis Mitte November abgeschlossen sein. Umleitungen sind ausgeschildert. 

Berufspendler von Neuwittenbek bis Schinkel nutzen die K90

Vor allem Berufspendler von Großkönigsförde, Schinkel, Neuwittenbek nach Kiel war die K90 jahrzehntelang ein rotes Tuch. Jahr um Jahr ließ der LBV nur Löcher flicken, die bei Frost wieder aufplatzten.

Anwohner fuhren sich Stoßdämpfer kaputt, wenn ein Schlagloch nach dem Passieren des Schneepflugs mal wieder mal doppelt so tief wie sonst war. Der Lärm im Ort durch das Gerumpel auf der Straße, die täglich mindestens 2000 Fahrzeuge passieren, war entsprechend.

Der aktuelle dritte Bauabschnitt, der auch die Bushaltestelle mit Wendeschleife in Neuwittenbek betrifft, liegt übrigens bewusst in den Herbstferien. Hier kann nämlich auch der öffentlich genutzte Schulbus nicht verkehren.

Sollte das Wetter den Straßenbauern einen Strich durch die Rechnung machen, werden betroffene Abschnitte fristgerecht wieder geöffnet. Die Arbeiten werden später nachgeholt. Befahrbar, wenn auch holprig, ist die alte Decke schließlich.

Zeitplan und Umleitungen

Im aktuellen Bauabschnitt drei der Kreisstraße 90 wird die Fahrbahn zwischen Imbrook in Neuwittenbek bis zum westlichen Ortsausgang erneuert. Beginn der Arbeiten ist am Montag, 7. Oktober. Bis Sonntag, 20. Oktober, soll auch hier alles fertig sein. Von der Kreuzung Levensau bis Imbrook ist die Fahrbahndecke schon fertig, doch die Markierungen fehlen. Auch die Bushaltebucht Altwittenbek hat noch keinen Belag. Bis nach den Herbstferien werden Alt- und Neuwittenbek nicht angefahren. Vom 21. Oktober bis 3. November ist die Straße vom Ortsausgang bis Gut Warleberg dran. Danach folgt bis 16. November der Abschnitt bis Eckholz. Dann wird hier auch der Radweg neu gedeckt. Die übrige Radtrasse ist saniert. ausgeschilderte Umleitungen führen über die L 44, K 44, K 49 (Gettorf, Osdorf, Felm) und/oder die B 76.

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Hier sehen Sie mehr Bilder von den Straßensperrungen in und um Neuwittenbek.

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