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Eckernförde Wilde Gefechte beim Piratenspektakel
Lokales Eckernförde Wilde Gefechte beim Piratenspektakel
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17:35 04.08.2019
Von Tilmann Post
Mit Kanonendonner von den Schiffen gingen die Seeräüber zum Auftakt der Eckernförder Piratentage am Strand an Land. Da ihre Landung erfolgreich war, marschierten sie in die Stadt. Auf dem Rathausmarkt kämpften sie mit der Stadtwache. Quelle: Rainer Krüger
Eckernförde

Besonders bei Touristen ist das Piratenspektakel in Eckernförde beliebt. Christian Roos aus Weisenheim am Sand in der Pfalz und seine Familie etwa haben ihre Urlaubsplanung auf das Freibeuter-Fest abgestimmt.

"Das Piratenspektakel hat durchaus eine Rolle gespielt, denn ein Feuerwehr-Kollege, der schon einmal hier war, hat uns den Besuch empfohlen", berichtete Roos, während sein Sohn Paul (7) mit Piratin Barfuß-Birte (Birte Girmann) im Piratendorf am Strand mit dem Würfelspiel "Fischkopp" beschäftigt war. Ein guter Tipp, wie sich herausstellte: "Eine super Veranstaltung", so der Familienvater.

Positive Bilanz des Piratenspektakels

Auch Stefan Borgmann, Geschäftsführer der Eckernförder Touristik- und Marketinggesellschaft, zeigte sich zufrieden. "Das Fest ist sehr gut verlaufen, alles hat funktioniert", so Borgmann bei einer ersten Bilanz am Sonntagnachmittag.

"Auch das Wetter war nicht so schlecht wie angekündigt. Von den zwei Schauern am Sonnabend haben sich die Gäste nicht abschrecken lassen." Gezählt habe niemand, aber Borgmann schätzte die Besucherzahlen auf bis zu 150.000 über alle drei Tage.

Eckernförde erneut erster Anziehungspunkt der Region

Der Blick auf die Hafenmeile mit Riesenrad und anderen Attraktionen sowie in die verkaufsoffene Innenstadt gab ihm Recht - Eckernförde war erneut in diesem Sommer der Anziehungspunkt in der Region. Großes Interesse zeigten die Gäste bereits am Freitag, als das Piratenspektakel mit dem Strand- und dem Rathausüberfall eingeläutet wurde.

Dabei kam es zur Überraschung: Der Chef der Stadtwache, Commodore Blattschuss, hatte mit seinen Gefolgsleuten den Bürgermeister gefangen genommen und die Stadtkasse gestohlen. Darauf hatten es schließlich auch die Piraten abgesehen. Kurzerhand verbündeten sie sich mit Ordnungsamtsleiter Klaus Kaschke, den die Stadtwache zurückgelassen hatte.

Ruhe in Eckernförde hält nun ein Jahr

Die Piraten vom Verein Kornersfjord begeisterten mit ihren aufwendigen Inszenierungen die Gäste - vor allem die Kinder. Wettkämpfe, Schatzsuche und am Abend Live-Musik, so bot das Volksfest für jeden etwas.

Angeheizt von Käpt'n Schwarzbart verfolgten zahlreiche Gäste am Sonntag die Piratentaufe am Strand, bei der vier neue Mitglieder in die Reihen der Seeräuber aufgenommen wurden. Den Anfang machte Jan-Niklas Bente von der Touristik, dem zur Besiegelung ein großer Schluck grünen Gebräus eingeflößt wurde und der fortan auf den Namen "Der Ulrike" hören muss.

Wenn das Abschlussfeuerwerk am Sonntag abgebrannt ist, ist von Piraten im Ostseebad Eckernförde nichts mehr zu sehen. Doch gewiss ist, dass die Ruhe nur ein Jahr hält.

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Die Mitglieder des Vereins Kornersfjord und die Touristik- und Marketinggesellschaft gestalteten erneut ein vielfältiges Piratenspektakel, das den Gästen viel Abwechslung bot. Hier sehen Sie die Bilder dazu.

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