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Eckernförde Endspurt beim Spenden-Sammeln
Lokales Eckernförde Endspurt beim Spenden-Sammeln
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10:20 16.12.2017
Von Tilmann Post
Schulterschluss auf dem Weihnachtsmarkt: Erika Boike mit Besuchshund Hannes, Bürgermeister Jürgen Baasch und Amtsvorsteher Kurt Arndt aus Gettorf, Kassenart Rolf Holm vom Hospizverein Dänischer Wohld, Bürgermeister Jörg Sibbel, Amtsdirektor Matthias Meins aus Gettorf und KN-Chefreporter Tilmann Post aus Eckernförde (von links). Quelle: Burkhard Kitzelmann
Eckernförde/Gettorf

Der Hospizverein informierte gemeinsam mit der Redaktion der Eckernförder Nachrichten auf dem Weihnachtsmarkt neben der St.-Nicolai-Kirche über die Aktion. „Ich spende gerne, nicht nur zur Weihnachtszeit. Das Thema muss sich in den Köpfen festsetzen“, sagte etwa Ute Koch aus Haby. Ob Sterbe- und Trauerbegleitung oder Aufklärung über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, das Spektrum des erst fünf Jahre alten Vereins ist breit. „Die Hilfe ist wichtig, denn das kann schnell jeden betreffen“, sagte auch Anke Hennig aus Eckernförde und warf einen Geldschein in die Spendendose. Das taten an diesem Vormittag auch zahlreiche weitere Passanten an der von der Eckernförder Touristik- und Marketinggesellschaft zur Verfügung gestellten Weihnachtsmarktbude. Etwa Fritz Jahn und Manfred Zuther aus Eckernförde. Beide halten Hospizarbeit für unverzichtbar. Besonders gut kam an, dass das Spendengeld einem Empfänger in der Region zugute kommt.

14 Gemeinden unterstützen einen Hospiz-Neubau

Gettorfs Bürgermeister Jürgen Baasch und sein Amtskollege aus Eckernförde, Jörg Sibbel, ließen es sich nicht nehmen, dem Informationsstand einen Besuch abzustatten. Auch der Dänische Wohld war vertreten: Amtsdirektor Matthias Meins und Amtsvorsteher Kurt Arndt kamen hinzu. Alle brachten einen Obolus für die Spendendose mit, obwohl sie bereits viel für den Hospizverein getan haben. „Davon profitiert die gesamte Region. Es ist einmalig, dass sich alle Gemeinden der Ämter Dänischenhagen und Dänischer Wohld sowie die Gemeinde Altenholz am künftigen Bau des Hospizes beteiligen“, sagte Matthias Meins. „Dass auch die Gemeinde Altenhof einen korrespondierenden Beschluss dazu gefasst hat, finden wir klasse“, fügte Kurt Arndt hinzu. Auf diese Weise wird das geplante stationäre Hospiz mit 525.000 Euro unterstützt. Gettorf stellt ein 5500 Quadratmeter großes Grundstück zur Verfügung. Insgesamt rechnet der Verein mit Baukosten von 2,8 Millionen Euro. Wenn das Haus fertig ist, sollen dort einmal zehn Plätze für Menschen entstehen, die bis zu ihrem Tod begleitet werden. Besonders ambitioniert: Zwei der Plätze sind für Kinder vorgesehen, das ist einmalig im Land.

Endlich Schluss mit Schlaglöchern, Rissen und bröckelnden Banketten: Die maroden Landesstraßen 46 (Tütttendorf-Eckholz ) und 27 (Rieseby-Eckernförde) sollen im Laufe des neues Jahres saniert werden. Dies bestätigte am Freitag Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) gegenüber KN-Online.

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