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Eckernförde Nächster Steg wird erneuert
Lokales Eckernförde Nächster Steg wird erneuert
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17:39 03.02.2016
Von Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Im Strander Sportboothafen erneuern Arbeiter das Tragwerk im zweiten Abschnitt von Steg eins. Dafür wird das sehr harte Bongossi-Holz verwendet. Darauf kommen später Trimax-Kunststoffbohlen. Quelle: Kerstin v. Schmidt-Phiseldeck
Strande

„Die Unterkonstruktion war morsch“, erklärt der Strander Hafenmeister Tobias Klüter. Der hintere Teil von Steg eins erhielt bereits vor einigen Jahren einen neuen Belag mit Trimax-Kunststoffbohlen. Im vergangenen Jahr wurde dann Steg sieben mit dem gleichen Material saniert. Die drei Schwimmstege im Sportboothafen sind aus robustem Beton.

In diesen Tagen verlegen die insgesamt fünf Arbeiter der Preetzer Firma zunächst die Lagerhölzer aus Bongossi. Dieses Holz stammt von einem tropischen Laubbaum und gilt als sehr hart. Die Lieferzeit ist lang, was im vergangenen Jahr die Arbeiten verzögerte. Diesmal bestellte Strande deshalb frühzeitig das Material. Längsbalken für Längsbalken befestigen die Arbeiter auf den Querträgern des Stegs. Angefangen haben sie weit draußen auf dem Wasser. Jetzt arbeiten sie sich – auch mit Hilfe eines Arbeitsfloßes – Meter für Meter Richtung Land vor. Zur Sicherheit tragen sie bei ihrem Einsatz Schwimmwesten.

Zeitlich sei „alles ganz entspannt“, sagt Detlef Karaschewski, Schachtmeister der Preetzer Firma. Auf das Bongossi-Holz kommt später der Bohlenbelag aus Recycling-Kunststoff. Der ist robuster und hält wesentlich länger, erklärt Hafenmeister Klüter. Zudem sind die Bohlen besser zu reinigen und damit pflegeleichter. Steg eins bietet rund 90 Liegeplätze. Zur Modernisierung gehört auch, dass jeder eine Steckdose mit sechs Ampere bekommt, erklärt Peter Siemon (CDU), der Vorsitzende des Hafenausschusses. „Am 30. April wird Steg eins im zweiten Teil eingeweiht“, kündigt er an.

Die Arbeiten sollen aber möglichst schon zur Saisoneröffnung Mitte März beendet sein, erklärt Hafenmeister Tobias Klüter. Dann gibt es in Strande nur noch einen Holzsteg. „Noch ist Steg sechs intakt, doch wir beobachten das“, sagt Peter Siemon. Er lobt die Investitionen als „vorbildlich und zukunftsweisend“. In diesem Jahr will die Gemeinde auch noch die durchgerosteten Heckpfähle am Fischersteg ersetzen.

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