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Eckernförde Kita-Beiträge bleiben stabil
Lokales Eckernförde Kita-Beiträge bleiben stabil
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17:16 16.11.2016
Von Burkhard Kitzelmann
So fröhlich geht's in der „Rappelkiste“ zu: Gerlinde Otto mit Mädchen aus der der Bärengruppe. Auch die Eltern können sich freuen, denn die Kita-Gebühren bleiben vorerst stabil. Quelle: Burkhard Kitzelmann
Osdorf

Vor knapp einem Jahr wurden die Kita-Eltern schriftlich über Gebührenerhöhungen informiert. Eine solche unangenehme Bescherung kurz vor Weihnachten bleibt ihnen in diesem Jahr offenbar erspart. Sofern die Gemeindevertretung am 15. Dezember dem Votum des Sozialausschusses folgt – und davon ist auszugehen –, ändert sich an den Beitragssätzen vorerst nichts. Die turnusmäßige Neukalkulation durch die Amtsverwaltung ergab keine wesentlichen Veränderungen. „Damit können wir den Eltern Planungssicherheit geben“, sagte Bürgermeister Joachim Iwers (WgO). Der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Jens Hansen, sprach von einem „guten Zeichen“. Für eine sechsstündige Regelbetreuung über Dreijähriger werden nach wie vor 191 Euro berechnet, sechs Stunden für unter Dreijährige kosten weiterhin 299 Euro.

 Weniger erfreulich für manche Eltern: Es fehlt in der Gemeinde an Betreuungsplätzen. Extrem stark ist der Druck in der „Rappelkiste“ zu spüren. Diese kommunale Einrichtung bietet Betreuungszeiten bis 16 Uhr an, was besonders Berufstätigen entgegenkommt. Es handele sich mittlerweile um einen Notstand, sagte Kita-Leiterin Veronika Petersen. Aktuell stehen nach ihren Angaben drei Kinder für einen Krippenplatz und fünf Kinder für einen Über-Drei-Platz auf der Warteliste. Etwas entspannter ist die Situation in der benachbarten „Pusteblume“. Der Bereich unter Drei sei ausgelastet, im Bereich über Drei gebe es jedoch noch zwei freie Plätze, berichtete Angela Löhrke. Die Leiterin der kirchlichen Kita regte an, über eine Erweiterung der Öffnungszeiten bis 15 oder sogar bis 16 Uhr nachzudenken.

 Die Planungen für die in der Nachbargemeinde Noer geplante Naturkindergartengruppe können fortgesetzt werden. Nach Auskunft von Bürgermeister Iwers ist die Bauvoranfrage für die Schutzhütte nach zehnwöchiger Wartezeit jetzt abgeschlossen.

 Einstimmig sprach sich der Ausschuss dafür aus, dass sich die Gemeinde mit 34000 Euro an den Investitionskosten für ein stationäres Wohld-Hospiz beteiligt. Eigentliche könne sich die Gemeinde angesichts der Haushaltslage diese freiwillige Leistung nicht leisten, meinte der Bürgermeister. „Aber wir sollten trotzdem zustimmen.“ Helge Kohrt (SPD) wies darauf hin, dass es sich um eine einmalige Ausgabe handele, die zudem über einen Zeitraum von 25 Jahren abgeschrieben werden könne. „Vom Hospiz profitiert die ganze Region“, sagte er.

 Für den Ferienbegleiter 2017 der Gettorfer Awo will die Gemeinde wie in diesem Jahr einen Zuschuss in Höhe von 900 Euro geben. Die Awo hatte einen anteiligen Satz von 1200 Euro beantragt.

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