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Eckernförde Der lange Weg zum Museumsschiff
Lokales Eckernförde Der lange Weg zum Museumsschiff
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14:01 30.10.2019
Von Christoph Rohde
Das ehemalige Seenotrettungsboot „Marie Luise Rendte“ geht vorübergehend an Land auf dem Eckernförder Wohnmobilstellplatz vor Anker. Quelle: Christoph Rohde
Eckernförde

„Das wird allerdings noch zwei bis drei Jahren dauern“, sagt Stadtwerke-Leiter Dietmar Steffens. Derzeit plant, wie berichtet, die Stadt den Ausbau einer Promenade an der Gaehtjestraße. Zuvor müssen die Stadtwerke als Hafenbetreiber die Spundwand und die Kaianlagen erneuern. Bis diesen Arbeiten fertiggestellt sind, liegt die „Marie Luise Rendte“ vorübergehend auf dem Wohnmobil-Stellplatz. Dort erhält sie einen kleinen Sockel in Wellenform und eine Beleuchtung. Noch vor dem Winter soll der neue Landliegeplatz hergerichtet sein.

Museumsschiff soll später am Innenhafen stehen

Später planen die Stadtwerke, das Seenotrettungsboot als Museumsschiff am Innenhafen aufzustellen. Hier soll die „Marie Luise Rendte“ dann – ähnlich wie in Schilksee – für die Arbeit der Seenotretter werben. An dieser Stelle könnte das Boot auch besichtigt werden, denn es befindet sich noch in seinem originalen Zustand. Die DGzRS unterhält in Eckernförde an der Holzbrücke eine eigene, ehrenamtlich geführte Station und sorgt mit dem moderneren, 2004 gebauten SeenotrettungsbootEckernförde“ für Sicherheit auf der Bucht. Über 20 Freiwillige zählen zur Crew.

Zuletzt war die "Marie Luise Rendte" in Schilksee im Einsatz

Die „Marie Luise Rendte“ gehört zur 8,5-Meter-Klasse der DGzRS und war 1988 auf der Fassmer-Werft bei Bremen gebaut worden. Der Name erinnert an eine engagierte Förderin der Seenotrettungsgesellschaft. Bis 1999 war das Boot in Brunsbüttel eingesetzt. Anschließend war es in Ueckermünde (Mecklenburg/Vorpommern) stationiert, um zuletzt von 2003 bis 2012 in Kiel/Schilksee seinen Dienst zu versehen. Anschließend wurde das Boot ausrangiert und kam 2016 nach Eckernförde.

Das Boot ist noch in technisch gutem Zustand

Als ein Jahr zuvor eine große Seenotübung mit 20 Booten und Kreuzern der DGzRS vor dem Ostseebad stattfand, hatte Eckernförde als Gastgeber bei den Verantwortlichen einen guten Eindruck hinterlassen. So fiel eine Anfrage der Stadtwerke für ein Ausstellungsboot auf fruchtbaren Boden. Die „Marie Luise Rendte“ ist noch voll schwimmfähig und in technisch gutem Zustand. Stadtwerke-Chef Steffens, selbst ein Mitglied der freiwilligen Seenotretter, will das Boot später am Innenhafen aufstellen. Um die Präsentation des kleinen Museumsschiffes wollen sich dann die Mitglieder der Eckernförder DGzRS kümmern.

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