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Eckernförde Beschwerde gegen Pur-Konzert gescheitert
Lokales Eckernförde Beschwerde gegen Pur-Konzert gescheitert
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14:50 02.08.2019
Von Tilmann Post
Viele feiern, einer beschwert sich: Einem Anwohner waren die Konzerte beim Strand-Open-Air in Eckernförde zu laut, deshalb wandte er sich an das Oberverwaltungsgericht. Das wies seine Beschwerde aber nun zurück. Quelle: Manuel Weber
Eckernförde

Der 5. Senat des Oberverwaltungsgerichts hat am Donnerstag per Beschluss "die Beschwerde eines Anwohners in einem einstweiligen Rechtsschutzverfahren zurückgewiesen, mit der dieser das Ziel verfolgt hat, strengere Auflagen zur Reduzierung der Lärmwerte unter anderem für das am 3. August 2019 bevorstehende Open-Air-Konzert am Eckernförder Südstrand zu erreichen", teilte das Gericht mit.

Der Antragsteller habe es als Aufgabe der Stadt Eckernförde gesehen, "die Veranstalter zur Einhaltung von geringeren Lärmwerten zu verpflichten". Damit war er jedoch schon in der Vorinstanz beim Verwaltungsgericht gescheitert. Das hatte festgestellt, dass die Stadt ausreichende Schallschutzauflagen erteilt hat.

Am Eckernförder Südstrand greift die Freizeitlärm-Richtlinie

Dem folgte der Senat nun. Die Richter sahen Anwohnerinteressen "insbesondere durch die Festsetzung zulässiger Lärmwerte und die zeitliche Begrenzung des Konzerts bis 22 Uhr" gewahrt und wiesen auf die Freizeitlärm-Richtlinie hin.

Demnach handele es sich bei den Open-Air-Konzerten am Südstrand um seltene, standortabhängige Veranstaltungen, "bei denen die sonst einzuhaltenden Im-missionsrichtwerte mitunter trotz aller verhältnismäßigen technischen und organisatorischen Lärmminderungsmaßnahmen nicht eingehalten werden können".

Beschluss ist unanfechtbar

Der Antragsteller kann diesen Beschluss nicht mehr anfechten. Damit steht den Konzerten mit Pur und Pohlmann nichts im Weg. Lärm am Südstrand und der angrenzenden Wohnanlage Sandkrug wird immer wieder zum Streitgegenstand.

Zuletzt ist auf der direkt zwischen dem Gebäude und dem Strand verlaufenden Bundesstraße 76 ein Tempo-Limit auf 30 Kilometer pro Stunde verhängt worden. Hintergrund war die Klage eines Anwohners.

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