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Eckernförde Vorstandsmitglieder treten zurück
Lokales Eckernförde Vorstandsmitglieder treten zurück
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06:01 01.03.2019
Von Rainer Krüger
Wegen Vorwürfen zur Hundehaltung und einer nicht abgesprochenen Personalentscheidung hatten wie berichtet das Amt und die Stadt Kappeln den Vertrag zur Unterbringung von Fundtieren mit dem Tierschutzverein Angeln-Schwansen zum Jahresende gekündigt. Quelle: hfr
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Kappeln

Wegen Vorwürfen zur Hundehaltung und einer nicht abgesprochenen Personalentscheidung hatten wie berichtet das Amt und die Stadt Kappeln den Vertrag zur Unterbringung von Fundtieren mit dem Tierschutzverein Angeln-Schwansen zum Jahresende gekündigt.
Das betrifft auch die Stadt Eckernförde und die 19 Gemeinden des Amtes Schlei-Ostsee. René Kinza, Ordnungsamtleiter im Amt Kappeln, sah die Vorausetzung zur Zusammenarbeit mit dem bisherigen Vorstand nicht mehr gegeben. Da durch den Ausstieg aus dem Vertrag auch die Finanzierung ungesichert gewesen wäre, gab es Befürchtungen, das Heim müsste schließen. Kinza sah den Rücktritt als ersten Schritt. „Ich hoffe, dass mit einem neuen Vorstand eine vertrauensvolle Arbeit möglich ist“, signalisierte er Gesprächsbereitschaft. Allerdings müssen die rund 200 Vereinsmitglieder dazu am 16. März erst die Voraussetzungen schaffen. Auf einer außerordentlichen Versammlung wollen sie dann den Vorstand neu besetzen. Christensen wäre bereit, sich zur Vorsitzenden wählen zu lassen.
Bei der umstrittenen Kündigung der langjährigen Heimleiterin Sabine Hegemann setzte sie schon Zeichen und hob die erfolgte Freistellung auf. "Ob die Kündigung rückgängig gemacht wird, kann nicht ich, sondern nur der neue Vorstand entscheiden." Ein Grund für Hegemanns Rückkehr ist auch, dass ihre Nachfolgerin selbst gekündigt hatte. Als Reaktion darauf sei laut Christensen auch der Rücktritt der vier Vorstandsmitglieder erfolgt.

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