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Eckernförde Im Jubiläumsjahr wird investiert
Lokales Eckernförde Im Jubiläumsjahr wird investiert
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17:52 27.03.2018
Von Burkhard Kitzelmann
Hier ziehen demnächst die Schopfmakaken ein: Jörg Bumann (links), Gabriele Ismer und Lars Helms freuen sich über die Fertigstellung des neuen Affengeheges. Quelle: Burkhard Kitzelmann
Gettorf

Vor 50 Jahren, am 1. Mai 1968, öffnete der privat geführte Zoo erstmals seine Türen für die Öffentlichkeit. 2017 sei mit einem Besucherplus von zehn Prozent das bisher beste Jahr gewesen, freut sich Jörg Bumann.

Er fügt stolz hinzu: „Im Vergleich mit anderen Freizeiteinrichtungen konnten wir überproportional zulegen.“ Der 35-Jährige ist Enkel von Gründer Karl-Heinz Bumann und führt den Park, der keinerlei öffentliche Zuschüsse erhält, in dritter Generation.

Berberaffen und Mähnenspringer teilen sich Gehege

Die knapp 20 Berberaffen – ihre Heimat ist das Atlasgebirge in Nordafrika – teilen sich seit Mai 2017 ein neues, großzügig angelegtes Gehege mit den ebenfalls aus Nordafrika stammenden Mähnenspringern, einer Wildziegenart.

Jörg Bumann, Tierpark-Kuratorin Dr. Gabriele Ismer (50) und Lars Helms (39), einer der beiden Cheftierpfleger, sind sich einig: Es sei eine gute Entscheidung gewesen, den beiden Tierarten ein gemeinsames Zuhause zu geben. Die geselligen Berberaffen trauen sich mittlerweile sogar, auf dem Rücken der als dickköpfig geltenden Mähnenspringer zu reiten.

Neuigkeiten gibt es auch bei den Schopfmakaken. Malino, der im Herbst 2014 vom Zoo Jersey nach Gettorf kam, ist zum vierten Mal Vater geworden. Der erst wenige Tage alte Affenjunge, der noch keinen Namen hat, klemmt am Bauch seiner Mama Naomi.

Neues Domizil für die Schopfmakaken

Voraussichtlich bis Ostern kann die Affenfamilie mit den anderen Schopfmakaken in ihr neues Domizil umziehen, das rund achtmal so groß ist wie ihre jetzige Herberge im Affenhaus. Dafür wurde ein altes Gebäude, das bisher als Ersatzstall diente, komplett entkernt und mit Robinienstämmen und Kletterseilen für die Affen wohnlich eingerichtet.

Vom Innenhaus gibt es einen direkten Zugang zum Außengehege, für dessen Stahlträger ein Fundament aus 40 Kubikmetern Beton gegossen werden musste. Der Clou: Über eine Stahltreppe gelangen die Besucher auf einen 2,50 Meter hohen Rundgang, von dem aus sie aus ganz neuen Perspektiven das Familienleben der Schopfmakaken miterleben können.

Jetzt muss Lars Helms mit Malino nur noch üben, dass der Schopfmakaken-Papa freiwillig in die Transportbox für den Umzug klettert.

Drei Fraktionen der Gettorfer Gemeindevertretung üben scharfe Kritik an Sozialminister Heiner Garg (FDP). SPD, CDU und Grüne werfen ihm unter anderem vor, seine Neutralitätspflicht verletzt zu haben, als er über den Beschluss der Gemeinde sprach, die Kita-Gebühren anzuheben.

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